Was wäre die Welt ohne Schokolade? Wahrscheinlich unglücklicher, denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die in der Schokolade enthaltenen Stoffe Theobromin und Tryptophan, Vorstufen der körpereigenen Rauschmittel (Endorphine) und des Glückshormons Serotonin, für Entspannung und gute Laune sorgen. Die Schweizer sind die "Glücklichsten" beim jährlichen Pro-Kopf Verbrauch von knapp 10,2 Kilogramm, dicht gefolgt von den "Zweit-Glücklichsten" den Deutschen mit 10,1 kg.
Doch welcher Schokotyp sind Sie? Also ich bin der "Schoko-Hopper". Alles was ich (noch) nicht kenne, probiere ich. So erst letztens eine dunkle Schokolade mit grünem Tee und Koriander - köstlich.
Die Qualität hat einen Namen:
Die Kakaoverordnung gibt jeder Schokoladenqualität einen festen Namen.
Helle Schokolade: Enthält Milch- oder Sahnepulver, wenig Kakao und reichlich Kakaobutter.
Weiß-Schokolade: Enthält keine Kakaomasse, sondern nur Kakaobutter.
Bei Zartbitter besteht mindestens 40% der Kakaomasse aus Edelkakakao.
Fazit: Je höher der reine Kakaogehalt, umso glücklicher werden Sie!
Empfehlung: z. B. Guanaja Bitter von Valrhona mit 70% Kakaoanteil oder Excellent Edelbitter von Lindt mit 70% Kakaoanteil.
So langsam werden wir alle unruhig wegen des langen Winters. Die Natur scheint sich gerade auf eine Explosion vorzubereiten, denn der ersehnte Frühling kommt auf einen Schlag.
Die letzten Tage waren so mild (hier in Berlin), dass ich meine Skater rauskramte. Einfach nur auf die geteerte Bahn und durch die schöne Luft flitzen. Doch ich wäre keine "Genuss-Expertin", wenn ich nicht auch in diesem Fall ein paar Stärkungen in meinem kleinen Rucksack dabei hätte. Man weiß nie, wo die Fahrt endet und wann man wieder heimkommt.
Also ein paar Tipps für die Wegzehrung:
1. Keine Glasflaschen nur Plastikflaschen, das wäre fatal bei einem Sturz.
2. Auch keine Büchsen, die scheppern, zerbeulen und auf einen Ruck ausgetrunken werden müssen.
3. Früchte und Gemüse, aber nur feste Sorten wie Äpfel, Birnen, Karotten, Radieschen, Kohlrabi und Paprika.
4. Müsliriegel und Erdnüsse. Plätzchen oder Schokolade bröseln und schmilzen.
5. Sandwiches zubereiten, die fest in Alufolie verpackt sein sollten, z.B. das Sprinter-Sandwich: Ein Viertel Fladenbrot mit Sahnemeerrettich bestreichen, mit Salatstreifen bestreuen und mit Roastbeef belegen. Oder ein Inliner-Sandwich: Mit Senf bestreichen, mit frischen Sprossen bestreuen und mit Käsescheiben belegen. Ich mag gerne ein Hip-Hop-Sandwich: Dazu einfach Ciabatta mit Pesto bestreichen, mit Mozzarella- und gekochten Hühnerbrustscheiben belegen.
So, let's roll on ....
Es gibt so Tage, an denen ich nicht weiß, was ich will. Zu viele Angebote, Einflüsse, Informationen - alles schwirrt umher - und trotzdem einfach keine Entscheidungspriorität in Sicht. Ein einziges "Umhergehänge", ein Wegschieben von Umstapeln von A nach B, keine klaren Aussagen, nur "Wischiwaschi" und das Gefühl einfach nichts auf die Reihe zu bringen.
Der Körper mit seinen Appetit-Signalen reagiert an so einem Tag auch nicht anders. Will ich nun Kaffee oder Tee? Käse oder Schinken auf dem Brot? Was Süßes oder Nüsse? Oder einfach gar nichts?
An solchen Tagen fällt mir gerne der Spruch ein: "Der Körper ratlos, die Seele taumelnd". Denn irgendwas mus ja los sein? Überreizung durch zuviele Eindrücke? Müde und kaputt von der Woche? Hirnleer? Zuviele Probleme abgearbeitet?
Egal - da muss ich durch, denn eine andere Wahl habe ich sowieso nicht.
Fazit: Gönnen Sie Ihrem Geist und Ihrem Körper diese "Lustlosigkeit". Wahrscheinlich ist das ein "indirektes Kraftschöpfen". Und vor allen Dingen verweigern Sie sich nicht dem, auf das Sie Lust verspüren. Ob Sie nun wie ich, kunterbunt von gekochten Eiern über Trockenfrüchte, Himbeereis, Sushi, Apfelmus, Döner, Salzbrezeln, Hershey Sirup, Nougatpralinen, Cole Slaw, Prosecco, Erdbeeren und Tira mi Su alles in sich hineinstopfen - für irgendwas wird es schon gut sein. Und überraschenderweise ist der nächste Tag einfach perfekt!
Bali hat mich erwischt - seit ich weiß, dass gewisse Dinge im Leben keinen Aufschub dulden. Also los geht's ...
Guten Morgen heißt "Selamat Pagi" auf Balinesisch.
Und da ich dem Genuss auf der Spur bin, schmökere ich nicht nur in Reiseführern, sondern auch im kulinarischen Internet, um mir den entsprechenden Appetit zu holen. Und was finde ich wieder auf den Spuren von
www.bagus-discovery.com? Kochkurse!
"Diese speziellen Kochkurse beginnen bereits mit der Auswahl und Ernte der Zutaten im eigenen Garten". Und das im Ponjok Batu, einer Art (Märchen-)Hotel für alle Sinne.
Wow! Ich habe ja schon national bei allen Sterneköchen Kochkurse belegt, war im Oriental Bangkok und weltweit in Kochshows ... aber in den Garten, zum Pflücken der Zutaten, sind wir da nicht gegangen.
Ich werde mich anmelden! Und da es immer schöner ist, die Freude zu verdoppeln, indem man sie teilt, schreibe ich parallel ein Bali-Koch-Tagebuch. Zudem schön gespickt mit balinesischen Sprachübungen und Hoteleinblicken.
Fazit: Bleiben Sie fröhlich und gönnen Sie sich was.
In der Buchhandlung griff ich nach zwei Büchern, die mich neugierig machten: "
Endlich 40! Was Sie schon immer tun wollten". "
Endlich 50! Was Sie schon immer tun wollten". Sie sehen, als Mitte 40erin gehört man zur Zielgruppe für 2 Bücher dieser Sorte ...
Jedenfalls stand u. a. darin, dass nach Bali reisen, einfach zu den schönen Dingen gehört, die einer Reise ins Paradies gleichen. Der angefügte Tipp war: "Nicht lange überlegen, buchen, am besten Last minute und in 14 Stunden sind sie auf der glückseligen Insel".
Doch so einfach ins Blaue buchen, würde ich auch nicht. Wenn schon, denn schon.
Und dafür habe ich einen speziellen Tipp:
Genießen Sie Luxus pur mit göttlichen Hotels, Ajurveda, Wellness, herrlichem Essen, Natur pur und einem unvergesslichen Ambiente.
Nähere Infos unter:
www.bagus-discovery.com
... wir sehen uns auf Bali ...
Mal Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letztemal so richtig geschlemmt und gesündigt - OHNE EIN SCHLECHTES GEWISSEN ZU HABEN?
Die (Ess)Zeiten sind fatal. Die Medien predigen uns, wie und was und wieviel und demnächst auch noch mit wem wir essen sollen/dürfen, damit wir uns auch alle für Heidi Klums Mannequin-Parade anmelden dürfen. Laut Medien sollen wir aussehen wie Hungerharken und der (unliebsame) Lagerfeld hat ja auch schon im TV gesagt, dass es ihm gegen den Strich geht, Mode ab Größe 40 zu entwerfen und anzubieten (aber jeder ist käuflich, auch Lagerfeld).
Je mehr Diäten, desto mehr Übergewichtige. je mehr Schlankheit gepredigt wird, desto mehr essgestörte Vegetarier, je mehr Ernährungsaufklärung in den Schulen, desto mehr Jugendliche rauchen zum Zweck der Appetit- und Gewichtskontrolle. Ja, kaum noch einer, der es wagt, unbedarft und fröhlich in sein belegtes Brötchen zu beißen, ohne dass er sogleich die Esssünden der letzten Tage bereut. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hat es mal schön formuliert: "Die Menschen essen nach jahrzehntelanger Aufklärung, was sie immer gegessen haben. Aber jetzt mit schlechtem Gewissen."
Fazit: Essen Sie doch was Sie wollen! Essen macht schön, essen macht jung und gesund und Essen macht satt. Mit den Portionen muss man ja nicht übertreiben.
Tafeln und Freuden gehören zusammen wie z. B. Essig und Öl, Eltern und Kinder, Schlafen und Bett oder wie Liebe und Glück.
Es gibt nichts Schöneres, als gemeinsam bei Tisch zu sitzen und zu lachen, zu reden, zu essen und zu trinken.
Der Bildband "
Tafelfreude" aus dem
Ars Vivendi Verlag von Susanne Casper-Zielonka macht geradezu Lust dazu, wieder einmal alle bei Tisch zu begrüßen und eine echte Tafelrunde zu veranstalten.
"Oh himmlisch Beginnen" so fängt das Buch an, gespickt mit wohltuenden Gedichten, interessanten Erzählungen und wunderschönen Fotos. Vom leichten Frühjahrsmenü, Sommerfest mit Freunden, herbstzeitlosem Landmenü bis zum winterlichem Festmenü ist alles vertreten. Rezepte gibt es noch dazu, und momentan kann ich mich zwischen Pfirsichen im Silberkleid und Artischocken mit Sommer-Vinaigrette gar nicht entscheiden.
Tun Sie sich was Gutes und vergessen Sie Ihren Alltag oder Ihre Sorgen bei einem opulentem Mahl.
Wie sagte Oscar Wilde: "Nach einem guten Essen kann man allen Menschen vergeben - sogar den eigenen Verwandten."
Wir Menschen können ganz schön böse sein. Wir haben pure Schadenfreude in uns! Wahrscheinlich freuen wir uns nur, dass andere Menschen auch so ihre Problemchen haben. Und wir verfahren in unserem täglichen Denken und Handeln wie die Klatschzeitungen: "Es gibt über jeden etwas Positives zu berichten, aber das andere ist viel interessanter".
Mir erzählte also jemand, dass er keinen Alkohol trinken würde. Meine Reaktion: "Heute?"
Er: "Nein, nie!"
Sprechpause.
Ich: "Schon immer?"
Er: "Nein, aber seit 1995 trinke ich keinen Alkohol mehr".
Sprechpause (Gedankenblase von mir: Der war bestimmt Alkoholiker und ist jetzt trocken).
Ich: "Warum seit 1995?"
Er: "Ich habe noch nie viel getrunken und geschmeckt hat er mir auch nicht. Also dachte ich mir, warum soll ich ihn trinken? Und damals fing ich intensiver mit Sport an".
Ich: "Jetzt, wo Du es sagst, finde ich Deine Einstellung sehr gut. Ich kenne einen Chefkoch, der trinkt nur Fanta und Wasser. Und einfach aus dem Grund, weil Alkohol ihm nicht schmeckt".
Fazit I: Warum sind wir Menschen immer so argwöhnisch? Weil wir zuviel enttäuscht wurden/werden? Kann auch sein, aber ich denke, es tut uns einfach gut, wenn nicht nur wir Probleme haben, sondern auch andere.
Fazit II: Ich finde es bewundernswert, wenn jemand zu seinen Überzeugungen steht und diese auch konsequent durchzieht.
Fazit III: Mir erzählte mal eine "Grüne", dass Alkohol, Tabak und Zucker "staatlich geförderte Drogen" wären.