Freitag, 24. März 2006

Vertrauen Sie Ihrer somatischen Intelligenz!

Kaum ist der Frühling da, wollen alle "entschlacken". Fasten und dabei möglichst viele, viele Kilos verlieren. Und ihren Körper "entgiften" und den "Darm mal auf Null" fahren. Hört sich wie eine Autoinspektion mit Ölwechsel an.
Mir sagte einmal ein Arzt, dass "entschlacken" schlichtweg ein Blödsinn wäre, weil der Körper so ausgerichtet ist, dass alle "Giftschlacken" von Leber, Niere und den anderen "Mitspielern" im Körper entsprechend verwertet und ausgeschieden werden.
Wir Menschen müssten nur generell mehr auf unseren Körper hören! Was tut ihm gut und was sollte ich lieber sein lassen.
Ein Beispiel: Ich war letztens auf einem Geburtstag und mußte höflichkeitshalber einen fetten Schweinebraten mit fettem Sauerkraut und vergewaltigten Matsch-Fett-Kartoffeln essen. Mein Körper war offensichtlich damit nicht einverstanden, denn ich trank am nächsten Tag nur Pfefferminztee und abends gab es eine Lust-Orange. Erst am zweiten Tag meldete sich mein Körper mit Salatgelüsten zu den Lebenden zurück. Ich denke, dass das somatische Intelligenz ist. Die Signale habe ich umgesetzt und mir ging es danach wieder hervorragend.
Was ich grundsätzlich als "Entschlacken" akzeptieren kann, ist, den Müll von Kopf, Herz und Seele aufzuarbeiten. Das Gefühl, den Körper durch die Nahrungsverweigerung tiefer zu spüren und mit Reinigungs-Tee durchzuspülen.
Fazit: An körperliche Grenzen zu gehen, ist manchmal wichtig. Sich zu verausgaben und zu spüren, wie weit muss ich gehen, um meine persönliche "Mitte" zu finden.

Mittwoch, 22. März 2006

Sind Sie Frust- oder Lustesser?

Manchen Menschen vergeht der Appetit bei Frusterlebnissen in der Liebe. Andere wiederum gönnen sich quasi als "Herzpflaster" ihr persönliches Frustpaket in Form von einer Familienpackung Schokoladeneis, einem Glas Apfelmus oder der Mega-Pralinenschachtel.
Bei Verliebtheit kann man auch keine klare Linie erkennen: Die einen entdecken mit Partner-Hingabe das lustvolle Essen, anderen hingegen schnürt es den Hals zu, wenn sie nur an den "einen" oder die "eine" denken.
Genau betrachtet sind alle Lustesser! Denn in schlechten Zeiten hilft der höhere Kalorienbedarf bei der Gesundung. Bei hoher Verliebtheit steigert das Lustessen auch noch die Fröhlichkeit.
Also was soll's ... Es gibt keine Frustesser.
Fazit: Schmelzen Sie mit Genuss auf der kulinarischen Ebene in guten, wie in schlechten Zeiten!

Tappen Sie nicht ins Fettnäpfchen

Seit zwei Tagen ist Frühlingsanfang. Der Winter wehrt sich zwar noch, aber seine Tage sind nun endgültig gezählt.
Ich habe mich zum Frühlingsanfang mit meinem Kleiderschrank beschäftigt und dabei enge T-Shirts, knappe Röcke und leichte, schlanke Röhrenhosen herausgezogen. Oh, oh, dachte ich so bei mir, da muss ich an meinem Körper noch ein bisschen "Sharping" betreiben ... Die eine oder andere Praline verachten, statt zwei oder drei Gläser Wein mal nur eines trinken, Butter ignorieren und beim kleinen Hüngerchen nicht die Werbepackung aufreißen, sondern in einen Apfel beißen. Diese kleinen Korrekturen enstschärfen das "Waage pendeln".
Zusätzliche Tipps für Sie:
Ungezuckerte Müslimischungen kaufen. Fettarmen Jogurt mit frischen Früchten genießen. Joghurtdressing statt Essig-Öl- Mischung. Folienkartoffeln statt Bratkartoffeln. Fisch lieber pochieren als braten. Und - nie hungrig zum Einkaufen gehen.

Dienstag, 21. März 2006

Gurken können Äpfel nicht riechen

Warum soll es in der Pflanzenwelt anders sein, als in der "menschelnden Umgebung"? Warum Gemüse und Obst bei der gemeinsamen Lagerung keine guten Nachbarn sind? Ich habe nachgeforscht, da es mir immer wieder auffiel, dass die Chemie zwischen meinem Obst- und Gemüsekorb nicht stimmte.
An der TU München konnte nachgewiesen werden, dass bei gemeinsamer Lagerung von Früchten und Gemüsen die Haltbarkeit der Gemüse fast immer negativ vom Obst beeinflußt wird. Der Übeltäter ist das farblose Gas Aethylen, das vor allem von reifen Früchten in größeren Mengen gebildet wird und den Stoffwechsel von Gemüse erheblich beschleunigt. Die Folgen: Vergilben - Verwelken - frühe Fäulnis.
Also, was ist zu vermeiden oder zu beachten?
Tomaten mit Gurken: Die Gurken vergilben und altern schneller. Äpfel mit Gurken: Die Gurken werden matschig. Möhren mit Äpfeln, Paprika oder Tomaten: Die Möhren werden bitter. Tomaten mit Kohlarten: Die Geschmacksstoffe des Kohls lagern sich in der Wachsschicht der Tomaten ein. Kartoffeln mit Tomaten: Die Kartoffeln treiben aus. Dill, Petersilie mti Tomaten oder Äpfeln: Die Kräuter faulen rascher.
Fazit: Wahrscheinlich am besten öfter auf den Markt gehen und tagesfrisch zum Verzehr einkaufen.

Donnerstag, 16. März 2006

Druckfrisch im Buchgeschäft: "SMS for Lovers"

Heute erscheint endlich das Büchlein "SMS for Lovers" im Storia Verlag. Gleichzeitig wird es auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt, zusätzlich ein Grund für mich, morgen hinzufahren.
Ja, das Handy: Fluch oder Segen? Objektiv betrachtet, ist von jedem etwas dabei. Doch jeder Handybesitzer kann dies ganz einfach für sich individuell steuern. Wenn da nicht die Neugier wäre ... Besonders für Singles ist mittlerweile ein Leben ohne Handy undenkbar. Ein Single ist im Normalfall ständig unterwegs: Auf der Arbeit, bei Verabredungen und vor allem auf der (Kontakt-)Piste. Die wenigen Male, die man dann tatsächlich zu Hause verbringt, klingelt nicht unbedingt das Festnetz. Also - werden alle Verabredungen per Handy getätigt. Und ist dann mal wieder ein "Favorit" dabei, tritt die "Generation Daumen" in Kraft. Da wird per SMS geflirtet, dass die Telefondrähte glühen. Und oftmals - und hier kommt das neue Büchlein ins Spiel - fehlen die richtigen Worte. Fazit: Sie werden erstaunt sein, was sich in dem Büchlein für Schätze finden lassen.

Mittwoch, 15. März 2006

Menschliche Schwächen können etwas sehr Schönes sein!

Es ist bestimmt zig Jahre her, dass ich eine ganzseitige Anzeige von einer Krankenkasse in einer Zeitung durchlas. Es war für mich ein bemerkenswertes Erlebnis, das ich auch heute noch präsent habe: Eine Frau sitzt auf einem Fitnesstrainer und lächelt. Darüber stand: Ich ernähre mich ausgewogen. Ich bewege mich regelmäßig. Ich rauche nicht. Ich trinke nicht. Ich fühle mich wohl.
Ich las das Ganze in einer Art Slow Motion durch und bei jedem Satz, der dazu kam, schüttelte ich den Kopf und dachte mir zuletzt: "Du arme Sau".
Seit diesem Tag, denke ich mir oft genug, wenn ich mal wieder über die Stränge schlage: "Die Frau auf dem Fitnessrad hat bestimmt nicht viel Spaß". (By the way: Sie sah auch ein bisschen vertrocknet und zu streng aus).
Ich möchte bestimmt die menschlichen Schwächen nicht in den Himmel loben, aber sie gehören ganz einfach zu unserem "Menschsein" dazu. Stellen Sie sich mal vor, wie das wäre, wenn alle perfekt wären? Das käme ja Robotern gleich, oder?
Fazit: Der Mittelweg ist immer noch der Beste.
Wenn ich mir z. B. abends 3 Portionen Kaiserschmarrn gönne, weiß ich auch, dass ich am nächsten Tag schon aus "somatischer Intelligenz" nur Tee trinken werde.
Und heute abend gönne ich mir bestimmt einen sehr schönen Rotwein, weil ich einfach mal wieder unsäglich Lust auf meine ganz persönlichen Schwächen habe.

Dienstag, 14. März 2006

... sind wir nicht alle ein bisschen Kunst?

Jeder Mensch is(s)t anders. Eigentlich is(s)t jeder Mensch ein kleines Kunstwerk. Und das ist gut so. Sehr gut sogar.
Daher reagieren und agieren wir auch völlig unterschiedlich. Manchmal versuche ich mich in einen anderen Menschen hinein zu versetzen, begehe dabei aber den "dummen" Fehler, dass ich mir vorstelle, wie ich in bestimmten Situationen reagieren oder agieren würde. Natürlich ist das Ergebnis meist deprimierend, wie Sie sicherlich aus eigener Erfahrung wissen. Meinen Freunden und Freundinnen gebe ich gerne (natürlich nur gefragt) Ratschläge. Und im selben Moment weiß ich, dass die Theorie so einfach ist. Die Praxis - das Gelebte - so schwer umsetzbar. Gerade heute riet ich einer Freundin in einer Herzensangelegenheit: "Setz Dir eine Deadline, z. B. Samstag Highnoon und simse deinem neuen Lover erst dann wieder". Später ertappte ich mich dabei, dass ich ums Handy schlich und genau das nicht tat, was ich meiner Freundin empfohlen hatte.
Jetzt verstehe ich auch den Psychiater-Witz: Sagt einer: "Ich muss zu meinem Psychiater", meint sein Freund: "Hoffentlich kannst Du ihm helfen."
Fazit: Das Leben könnte so einfach sein, wenn es nicht so kompliziert wäre.

Montag, 13. März 2006

Treiben Sie es kunterbunt

Der Frühling ziert sich noch, aber der Winter wird (hoffentlich) spätestens in zwei Wochen zum kalendarischen Frühlingsanfang eliminiert. Leichte "gesundheitliche Schwächeleien" können Sie mit der Kraft der Farben vertreiben. Um ein möglichst großes Spektrum von den gesundheitsfördernden, sekundären Pflanzenstoffen aufzunehmen, sollten Sie täglich Gemüse mit den unterschiedlichsten Farben essen. Auf jeden Fall die Ampelfarben Grün, Gelb und Rot. Wenn zusätzlich noch Orange und Violett dabei sind, umso besser. So bekommt Ihr Körper einen wirksamen Rundumschutz vor (vermeidbaren) Zivilisationskrankheiten. Frische Frühlingsboten, heben die Laune, stärken unser Immunsystem und wirken dadurch wie ein Gesundbrunnen. Kochen Sie sich fit und farbenfroh in den Frühling.
Avocados mit saurer Sahne, Zitronensaft und Cayennepfeffer pürieren. Darin rohes Gemüse wie Paprikaschoten, Fenchel, Zucchini, Tomaten und Gurke dippen. Einen Feldsalat mit Orangen, Kürbiskernen und Sojabohnensprossen zubereiten.
Als Getränk pürierte Mango mit Naturjoghurt genießen. Eine zusätzliche Vitaminbombe von Maracujafrüchten und Kaki genießen.
Sie werden danach Bäume ausreißen können.

Freitag, 10. März 2006

"Iss und trink und liebe"

Das sind die wesentlichen Dinge im Leben, die unser Leben lebenswert machen.
Und ich bin immer wieder glücklich, dass ich über so schöne Dinge schreiben kann.
Letztens versuchte ich einem Politiker zu erklären, was ich beruflich "so mache" und wollte aber partout nicht sagen, dass ich u.a. als Foodjournalistin und Kochbuchautorin arbeite. Denn meistens kommt die spontane Reaktion und Aufforderung, dass ich irgendwelche Rezepte aus dem Ärmel schütteln oder mich über berühmte Köche unterhalten soll.
Das ist mir mit der Zeit zu langweilig geworden, denn ich will auch über andere kulinarische Verwicklungen sprechen.
So erklärte ich dem Politker, dass ich grenzüberschreitend arbeite, alle Nationen der Welt an den Tisch bringe, kulturübergreifend Diskussionen anzettle und allen den richtigen Wein empfehle. Menschen zum Lachen bringe, zum Reden und zum regen Länderaustausch. Und das sei nie langweilig, da ich mich mit den Fragen "wer, was, wann, wo, wie und warum mit wem isst" beschäftige.
Meine leidenschaftliche Rede endete damit, dass schließlich Liebe durch den Magen geht und bei maßvollem Weingenuss die schönsten Gespräche entstehen.
Sein Fazit: Er meint noch immer, dass ich als Anwältin bei der UNO beschäftigt bin.
Mein Fazit: Wer nicht genießt, wird ungenießbar.

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