Ich habe ein Kochbuch "Lust über Lachs" veröffentlicht, weil Lachs in der Küche ein "Dauerbrenner" ist. Es gibt soviele leckere Zutaten, um dieses feine Fischfleisch zuzubereiten.
Aus Norwegen bezieht Deutschland den meisten Lachs - und zwar aus der Aquakultur. 84.000 Tonnen Lachs ließen sich die Deutschen letztes Jahr schmecken - mehr als ein Kilo pro Kopf. Drei von vier hier zu Lande in frischer, gebeizter oder geräucherter Form servierten Lachse stammen aus norwegischer Fischzucht. Dabei hat sich seit den ersten Anfängen in den siebziger Jahren eine rasante Entwicklung vollzogen: Erzeugten die Aquakulturen damals gerade einmal 800 Tonnen des Edelfisches, bringen sie es heute auf mehr als 530.000 Tonnen pro Jahr. Gleichzeitig wird die Qualität immer besser. Untersuchungen der Stiftung Warentest bestätigen dies und benoteten die Lachsfilets norwegischer Herkunft allesamt mti gut bis sehr gut (Heft 1/2005)
Weitere Infos unter:
www.norwegenfisch.de
Da wir heute in einer Gesellschaft leben, die alle Möglichkeiten hat, um sich bewußt gesund zu ernähren und sich kulinarisch alle Genüsse leisten kann, wäre es die logische Konsequenz, dass wir die "Nahrungsaufnahme" in allen Facetten verstehen.
Doch - dem ist bei weitem nicht so. Die Kochsendungen im Fernsehen florieren zwar in Traumquoten, aber laut einem Magazin sollen 70% der Zuschauer gar nicht kochen können, geschweige denn vorhaben diese Fernseh-Leckerbissen nachzukochen. Wahrscheinlich sitzen sie mit Chipstüten auf Ihrer Couch und schieben eine TK-Pizza in die Mikro. So lautet die Einleitung von den Autoren Olaf Plotke und Kai Weidner, die in ihrem Buch "Kulinarischer Dialog" eine Art kulinarische Lanze brechen, um dem "Esser" in schönen Geschichten, die Gerichte wieder schmackhafter machen wollen.
Es ist ein schönes, auch persönliches Buch mit vielen Anekdoten, Kindheitserinnerungen, die noch auf dem Gaumen liegen - mit vielen Rezepten. Geschichten mit Titeln wie z.B. "Es ist noch Suppe - da!", "Herr Ober, die halbe Rechnung bitte!" oder "Wie Haydn sich an den Fresssäcken rächte" - runden das Buch zu einem schönen Mahl ab.
Das Buch "Kulinarischer Dialog" ist im Verlag Gebrüder Kornmayer in Dreieich, erschienen.
www.kornmayer.net
Fazit: "Essen ist ein Bedürfnis, genießen ist eine Kunst" (Francois de La Rochefoucauld)
In Berlin gibt es alles - und wenn nicht, dann haben Sie nur nicht richtig recherchiert. So erging es mir auch mit dem Kulinarischen Salon in Charlottenburg, mit Domizil im beliebten Klausener Platz Kiez. Das Rezept für diese Einrichtung ist so einfach, aber es bedarf doch vieler Zutaten, um es stilgerecht, niveauvoll und äußerst professionell zu servieren, damit sich die Gäste bzw. die Kochteilnehmer wohlfühlen - und das tun sie durch die Bank. Per Mundpropaganda bzw. per Einladung über Geschäftsfreunde oder einem Verein, kann Ihnen eine Teilnahme in´s Haus flattern, aber Sie können auch selbst die Regie übernehmen. Dazu einfach über die Homepage mit der Kochschule Kontakt aufnehmen
www.kulinarischersalon.de
und einen Abend oder Tag oder wie auch immer, buchen. Sie selbst laden dann ihre Mitkocher ein, beratschen beim Schnipseln und Köcheln "was so ansteht" und (ver)(er)leben einen wunderschönen kulinarischen Abend, entsprechend ihren Wünschen. Anlässse und Themen gibt es genug, die "Erfinder" der Kochschule beraten Sie eingehend und rundherum.
Fazit: Solche Kochabende sind auch wunderbare Networkings, um mal wieder neue Leute kennenzulernen.
Es gibt einen Club für Schokoladen- und Pralinenliebhaber.
Juhu, endlich, denn Schokolade ist in aller Munde...
www.schokozeit.de
Der Schokozeit-Club zeichnet sich nicht durch Verpflichtungen aus. Bei Schokozeit bestimmen allein Sie ob, wann und wo Sie etwas erhalten möchten. Die Lieferintervalle sind frei wählbar und es kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.
Schokozeit heißt Geniessen - mit höchster Qualität und exklusivem Service. Clubmitglieder werden auch z.B. regelmäßig zu Tastings an niveauvollen, exklusiven Orten im gesamten Bundesgebiet geladen. Die Verkostungen finden zu unterschiedlichen Themen statt, wie beispielsweise "Pralinen", "Tafelschokoladen", "Trinkschokoladen", "Schokoladen-Eis" und vieles andere mehr.
...und das schöne ist, dass Sie ohne Stress jeden Monat, wenn Sie möchten, wunderbar süße Post erhalten können. Anbei sind Kollektionskarten (das ist ja wie bei Tiffany...), die Details zu den einzelnen Pralinen - woher sie stammen, wer sie geschaffen hat und woraus sie bestehen.
Die Schokozeitung bietet aktuelle und unterhaltsame Informationen rund um das Thema Schokolade - Geschichte und Geschichten, Lifestyle und Science - und der Prädikatsbogen ermöglicht es jedem Genießer einer Schokozeit, sein Votum abzugeben und so die Schokozeit-Pralinen-Favoritin zu küren.
Fazit: Da wäre ich auch gerne in der Jury - bei diesen leckeren Dingern...
Berlin hat endlich eine neue Show-Sensation, die unter die Haut geht. 2 Stunden knisternde Erotik, das Spiel mit der Lust, geschürt mit aufregender Musik und einem kulinarischen Vorspiel - alles in Allem, wahre Leckerbissen für Augen, Ohren und Gaumen. Hans-Peter Wodarz und Arthur Castro, die Show-bzw. Gründungsväter haben an diesem Theater ordentlich gefeilt, um nun in eine (be)rauschende Wintersaison zu starten. Zweimal pro Abend, jeweils um 19 und 22,30 Uhr gibt es die Show, von Montag bis Sonntag, außer Dienstag.
Nähere Infos unter: www.belle-et-fou.de
Sobald sich der Vorhang öffnet, beginnt mit zwei Liebeserklärungen an das prickelnde, auf- und anregende Berlin und an Marlene Dietrich die Show. Mit viel Tempo, viel Abwechslung, elektrisierender Sinnlichkeit, aber auch durch sanfte Töne, Slowmotion und Überraschungen wird der Zuschauer in Staunen, Erregung, Faszination, aber auch zum Lachen gebracht.
Die Künstler für diese Produktion sind aus der ganzen Welt zusammengekommen: Tänzer, Artisten, Akrobaten und Musiker. Sie alle wollen den Zuschauern einen herrlichen, sinnlichen und sexy Abend bescheren. Und das ist gut so.
Wir haben ja alles vor der Haustüre. Und den Harz muß man kennenlernen, denn ansonsten kennt man sein eigenes Land nicht. Sie fahren von Berlin aus ein paar Stunden, bequem über die Autobahn, aber nehmen Sie sich einige Tage Zeit, um das Harzer Land kennenzulernen. Am besten Sie quartieren sich in Altenbrak beim "Zum Harzer Jodlermeister" ein. Hier lernen Sie auch die regionalen Spezialitäten, die Gepflogenheiten sowie einige Traditionen der stolzen Harzer kennen.
Der Inhaber, Wirt und Jodlermeister Andreas Knopf hat auch ein spezielles Kennenlernangebot, die "Harzer Rolle Woche" für Sie bereit. Während dieser 5 Tage gibt es natürlich u.a. Harzer Käse mit Musik, Harzer Rolle in der Kehle und einen Besuch im Heimatmuseum Altenbrak. Dieses idylische Örtchen liegt im wildromantischen Bodetal. Ausflüge nach Stolberg (25 km), Wernigerode (19km), Hasselfelde (8 km), Elingerode/Rübeland (10 km) oder nach Quedlinburg (21km) sind quasi Katzensprünge. Also lernen Sie das Harzerland in seiner schönsten Umgebung kennen und erkundigen Sie sich auf der Homepage unter www.zum-harzer-jodlermeister.de
Frankreich ist das Synomym für gutes Essen - bei Frankreich läuft das Wasser im Munde zusammen, denn man kommt an der Küche nicht vorbei. Doch jede Region hat seine Spezialitäten, so auch Lothringen. In Nancy sind die lothringischen "Disteln", die "Chardons" sehr beliebt. Doch auch die Vogesen-Bonbons aus Kiefernöl schmecken in ihrer Eigenart himmlisch gut. Chardons lorrains heißen die mit Likör gefüllten Schokoladenpralinen. Naschen Sie sich auch durch die Craquelines (Kringel) und Visitandines (Mandelkuchen) aus Nancy. Ich habe mich gut durchgenascht und dabei auch Kreationen aus Schokoladen- und Konditorläden probiert. Auch Croquets und Rochers aus Saint-Mihiel oder Mirabellen in Marzipan gehüllt und mit Schnaps gefüllt. Lebkuchen gibt es in Form von Nikoläusen und Madeleines, zarte Sandplätzchen mit Schokolade bestrichen, muß man probiert haben.
Ein wahres Mekka für süße Schleckermäuler - auch das ist eine Seite von Lothringen. Weiter Infos unter:
www.cr-lorraine.fr
Aruba, eine von den drei ABC-Inseln in der Karibik, kann seine holländischen Entdecker auch kulinarisch nicht verleugnen.
Der Großteil der Gerichte wird mit Edamer zubereitet, ergänzt oder liebevoll garniert. Ein klassisches Rezept ist das Keshi Yema, dazu wird die Käsehülle (ohne roter Wachsschicht) mit Hühnerfleisch und Gemüsen gefüllt.
Von einem alten (keinen jungen) Käseball den Deckel abschneiden und die Kugel vorsichtig aushöhlen, ohne die Rinde zu verletzen. Für die Füllung 1 kg Hühnerbrust und -schenkel mit Salz, Pfeffer, Saft von 3 Limetten und 2 gehackten Zwiebeln marinieren; etwa 3 Stunden ruhen lassen. Anschließend das Fleisch entbeinen und klein hacken. Zusammen mit 3 gewürfelten Tomaten, 4 Zwiebeln in Scheiben geschnitten, 1 gewürfelten Paprikaschote und 1 EL gehackter Petersilie in Pflanzenöl etwa 20 Minuten garen. Dabei mit Salz, Pfeffer, Tabasco Sauce, 2 EL Ketchup, 100 g gehackten Oliven, 2 EL Kapern, 50 g Rosinen und 2 EL Piccalili (saures Gemüse) aromatisieren.
Die Käsekugel mit einem Eigelb auspinseln und die Mischung halb einfüllen. Zwei hart gekochte, gehackte Eier darüber streuen und den Rest Mischung hinzufügen. Den Käsedeckel aufsetzen und die Kugel in eine gebutterte Form setzen, die wiederum in ein heißes Wasserbad gestellt wird. Im vorgeheizten Backofen bei 180°Grad etwa 1 1 / 4 Stunden backen. Bon Probecho - Papiamento (Guten Appetit)