Die Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland hat viel bewegt in uns. Wir wedeln unbedarft mit der deutschen Flagge im Zeichen des Sports und finden es schön - endlich mal auf unser Land stolz sein zu dürfen. Im Büchermarkt spiegelt sich diese Freude auch. So hat Florian Langenscheidt einen sehr schönen Bildband herausgegeben, was Deutschland ausmacht. Von der Brezel, über den Gartenzwerg, Beckenbauer und Schweinshaxe ist alles vertreten - quasi um den vielfältigen Querschnitt aufzuzeigen.
Die verschiedensten Verlage schwelgen im Food-Ball-Fieber und dem Gastland Deutschland. Und der Hölker Verlag hat just ein sehr schönes Büchlein veröffentlicht "Das kleine Deutschland Kochbuch", um auch wieder mal zu zeigen, wie Deutschland schmeckt und isst. Autorin Barbara Rias-Bucher weist zwar darauf hin, dass die 16 Bundesländer soviel kulinarisches zu bieten haben, dass eine Vollständigkeit nicht gewährleistet werden kann.
FazIt: Das kleine Deutschland Kochbuch ist ein ideales Mitbringsel und Geschenketipp. Oder kochen Sie doch selbst daraus, wie z.B. ein Labskaus zur "Halbzeit".
Nähere Infos bei www.hoelker-verlag.de
Die italienische Küche ist die beliebteste Küche in Deutschland. Ja - wir empfinden es sogar als Heimspiel, wenn wir Spaghetti, Lasagne und Pizza genüsslich mit einer Flasche Chianti mümmeln. Zum Italiener um die Ecke gehen, mit Maurizio die neuesten Weine diskutieren oder zur richtigen Zeit an weißen Trüffeln aus Alba schnüffeln. Der Espresso gehört dazu, ein Ramazotti kann nicht schaden und Prosecco hebt allemal die Laune. Dazu einen Brunello zum Nachdenken, sempre und immer wieder Antipasti und Bruschetta mit viel Pomodori und Aglio als Vorgeschmack.
Alle lieben wir es - unseren "kleinen Italiener um die Ecke" zu wissen. Und sprechen die Kellner ein bisschen gebrochen Deutsch, mit viel "Italo-Akzente" - ja dann fühlen wir uns wohl und können das "Dolce vita" nachempfinden. Pavarotti oder Paolo Conte im Hintergrund hörend, schwelgen wir in südlichen Gefilden...
Bei unseren Dates oder einem romantischen Dinner gehen wir zu "Luigi" oder "Guiseppe", weil wir wissen, dass hier die pure Romantik zu Hause ist. Schön, dass wir diese "italienischen Illusionen" so brauchen, um unsere Gefühle so richtig durcheinander zu bringen.
Fazit: Italien gilt als Synonym der Romantik und der Liebe. Die Sprache, die Landschaft und das Essen hat es uns angetan. Und das ist gut so!
Kochbücher sind was Wunderbares. In der neuen Verlagsvorschau vom Umschau Verlag sind für den Herbst 2006 einige innovative, schöne Leckerbissen verzeichnet. So wird im September das Kochbuch "Kunst und Magie in der Küche" von Harald Wohlfahrt, dem besten Koch Deutschlands erscheinen. Oder, was sich ziemlich spannend anhört: "Dubai - New Arabian Cuisine", ein Kunst-, Kultur- und Kulinarikbuch. Ich werde es sicherlich im Herbst verschlingen.
Im Oktober erscheint das Buch "Die chilenische Küche" - auch dieses Buch scheint allein von der Ankündigung her, ein sehr schönes Gourmeterlebnis zu werden.
Alles in Allem - ist das Verlagsverzeichnis vom Umschau Verlag die letzten Jahre stetig gewachsen. Internationale Länderküchen sind genauso vertreten wie Kochbücher über regionale Landschaften,so z.B. in der Reihe "Eine kulinarische Entdeckungsreise..."
Der Umschau Verlag macht neugierig und hat klasse Kochbücher.
Heute war der Presse-Spaziergang in der auf 2100 qm großen, neuen, kulinarischen Verkaufsfläche von Karstadt Wertheim am Kurfürstendamm 231, die morgen offiziell eröffnet wird. Unter dem Slogan: PERFETTO - FEIN(E) KOST BEI WERTHEIM:
Groß, luftig, mit breiten Gängen, in einer hellen, mediteranen Atmosphäre werden über 19 000 verschiedene Artikel angeboten. Im Vordergrund steht die Top-Qualität und auch außergewöhnliche Angebote wie z.B. Rindfleisch vom Kobe Rind (100 g 14,90 Euro) oder herzhafte Steaks vom Pampa-Ochsen. Über 300 verschiedene Würste, darunter u.a. 40 Sorten Salami - da fällt die Auswahl schwer.
In der Käseabteilung liegt die Qual der Wahl bei mehr als 400 Käsesorten, darunter sind über 180 Sorten Hart- und Schnittkäse vertreten. Erwähnenswert wäre hierbei,dass die Käsetheke bereits 1997 und 2005 mit dem "Goldenen Käsemesser" für die beste Käseabteilung in Deutschland ausgezeichnet wurde. In der Weinabteilung sind über 1200 verschiedene Weine, Sekte und Champagner aus der ganzen Welt vertreten. Und sollten Sie sich beim Einkauf genüsslich Zeit lassen wollen, so ist die Jacquart Champagner Bar mit 28 Sitzplätzen bestimmt ein nettes Plätzchen, um über Genuss zu sinnieren. Denn, wer nicht genießt, wird ungenießbar.
Wer es süß und kalt mag, der sollte unbedingt die Muscatweine aus Südfrankreich probieren. Banyuls, Maury, Rivesaltes und Muscat de Rivesaltes laden dazu ein.
Ein Rivesaltes schmeckt nicht nur als Aperitif, sondern er eignet sich auch als vorzüglicher Begleiter zu Melone, Tarte au Citron, Sorbets und Roquefort.
Nähere Infos: www.info-roussillonweine.de
Aber auch in einem Cocktail schmeckt der Rivesalte köstlich, was uns die Preisträgerin Avril Soizic, Barmixerin aus Hérouville, beim Rivesaltes Ambré Cocktail-Wettbewerb 2006 demonstriert:
5 cl Rivesaltes Ambré
2 cl Kirschlikör
1 Prise Ingwerpuder
2 cl Ananassaft
2 cl Tonicwater
Zubereitung: Alle gut gekühlten Zutaten am besten im Shaker gut vermischen. Danach den Inhalt zusammen mit Eiswürfeln in ein Longdrink-Glas geben. Mit Ananas und Kirsche dekorieren.
Kaum haben wir mal richtig, endlich Sommer - stöhnen die einen, dass es ihnen zu heiß ist und die anderen stürzen sich fröhlich in das Frischluftangebot, so nach dem Motto: "Wer weiß, wann damit schon wieder Schluß ist".
Das Essen bei heißen, sommerlichen Temperaturen ändert sich total und radikal zu den sonst so moderat, eher kühlen Temperaturen.
Frisch, knackig, leicht, gut verdaulich - meist in Naschportionen - so schmeckt der Sommer. Und das am liebsten mit Fingern: Eis am Stiel, Erdbeeren zum Zupfen, Kirschen, Gemüsehappen mit Biss und Melonenviertel zum Reinbeissen. Salate mit hoher Knackigkeit, aromatisch duftende Tomaten, saftige Gurken und bunte Oliven.
Der schwere Rotwein ist eher für kalte Wintertage mit Plätzchen-Begleitung, im Sommer schmeckt Prosecco und Kullerpfirsisch. Dazu einfach einen saftigen Pfirsich in einem Tumbler (Whiskyglas) anstechen und mit kühlem Weißwein, Sekt oder Prosecco aufgießen. Herrlich erfrischend, genauso wie der Sommer.
Kochbücher und kulinarische Literatur zu lesen, gleicht einer Kulturgeschichte und einer Reise durch die fremden Töpfe dieser Welt. Nichts kann spannender sein, als zu erfahren, warum eine Suppe leuchten kann, warum ein Essen wie ein Gedicht sein kann oder wie man mit Lust die Welt verschlingen kann. Im "Verlag Die Werkstatt" gibt es Titel, die ungewöhnlich sind und auf alle Fälle neugierig machen. So z.B. "Paddy´s Speis und Trank", eine kulinarische Reise durch die irische Literatur. Oder "Das kleine Hanf-Lexikon" mit allen wichtigen Informationen zum Thema Hanf. Auch bei den Büchern "Gerichte und ihre Geschichte" ist jeder Titel eine tolle Informationsquelle rund um Land, Kultur und Kulinarik. Ich habe "Afghanisch kochen" und "Brasilianisch kochen" von vorne bis hinten wie spannende Krimis gelesen. Oder wie wäre es mit "Indianisch kochen" oder "Kubanisch kochen"?
Fazit: Klicken Sie sich auf die homepage von
www.werkstatt-verlag.de
und es erwarten Sie ungewöhnliche und spannende Themen.
Heute war ein alarmierender UN-Bericht in der Zeitung: "Tunfisch und Kabeljau bald ausgerottet". Derzeit kommen 84,5 Millionen Tonnen Fisch auf den Tisch.
Was tun? Weniger Fisch essen?
Oder - sich mit der Problematik auseinandersetzen und Lösungen finden?
Jahrelang wurde immer über die sogenannten Fischfarmen gewettert, die in bestimmten Gehegen die "Fische züchten". Aber eigentlich tragen doch gerade diese "Aquafarmen" dazu bei, den Fischbestand zu schützen bzw. Ressourcen zu bilden.
Beispielsweise exportiert Norwegen über 600 000 Tonnen Lachs weltweit. Hunderte von Betrieben entlang der norwegischen Küste erzeugen mehr als 2000 unterschiedliche Produkte, allem voran Lachs und Forelle, Kabeljau, Seelachs, Schellfisch, um nur einige zu nennen. Gute Informationen darüber gibt es bei
www.norwegenfisch.de
www.seafood.no
Fazit: Die ältesten Fischfarmen der Welt sind aus China wegen der Karpfenzucht bekannt. Und Norwegen hat auf dem Gebiet der Fischzucht einen enormen Anteil an der prophylaktischen Arbeit für das Bewahren vieler Fischarten.
Und wer glaubt, dass er heute noch im Restaurant einen Fisch bekommt, der "romantisch mit der Angel" für ihn gefangen wurde, der hat ein kleines Info-Defizit.
In Mecklenburg Vorpommern gibt es z.B. eine Stör-Farm, Doraden kommen auch aus dem Zuchtbecken, Austern werden auf "Bänken" und Muscheln auf "Pfählen" gezüchtet...