Rügen, die größte Insel mit ihren einzigartigen Baumalleen und dem Nationalpark Jasmund ist ein Ferienparadies - erster Wahl. Schroffe Kreidenfelsen, Wasser wohin man sieht, Kaiserbäder wie Binz und Sellin, Kap Arkona - das zum Hochzeitsparadies erklärt wurde und mein Favorit: Das Dorf Vitt, welches dem Weltkulturerbe untersteht.
Zu dieser herrlichen Natur passt ein Hotel oder besser gesagt ein Resort perfekt dazu. Im Steigenberger ist man bestens aufgehoben. Sie haben die Wahl, ob sie ein Hotelzimmer, eine Suite im Gutsherrenhaus oder ein Ferienapartment buchen. Alles ist großzügig angelegt, inmitten des Resorts ist die Jasmund Terme, daneben ein kleiner Supermarkt und ein italienisches Restaurant. Im Hotel ist natürlich auch ein hübsches Restaurant mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten und einer Bar vorhanden. Das Freizeitangebot ist riesengroß und teilweise kann man sich gar nicht entscheiden, für was man sich gerade "fühlt".
Fazit: Das Steigenberger Resort Hotel hat günstige Angebote das ganze Jahr hindurch. Es ist eine Idylle, die man sich mal leisten sollte.
Die Pressevorstellung war gigantisch: Rügen war mit blauem Himmel überdacht, 30 Grad im Schatten, ein laues Lüftchen auf dem Bodden - als das Journalistenschiff von den Piraten eingekeilt und zum Hafen der Naturbühne in Ralswiek begleitet wurde. Die Kanonen wurden noch gezündet und "Störtebeker" hing siegessicher in den Seilen seines Schiffes.
Das diesjährige Programm "In Henkers Hand" hat einiges an Überraschungen zu bieten. Nur soviel ist zu verraten - ob Störtebeker noch einmal davon kommt?
Intendant Peter Hick verweist auf die Premiere am 24. Juni 2006 - und zeigt szenenmäßige Ausschnitte. Sasha Gluth ist bereits das viertemal dabei - ein wahrlich authentischer Störtebeker. Ingrid van Bergen, Gerit Kling und Wolfgang Lippert - das sind auch Namen, die zusätzlich Zuschauer anziehen.
Was mir dabei gefällt, dass jedes Jahr eine andere Geschichte von Störtebeker erzählt wird. Es gibt keine jährliche Wiederholung - und somit ist es immer wieder spannend mit Störtebeker.
Und einen zusätzlichen Liebling habe ich auch noch: Der Adler, der während der Vorstellung über die Köpfe des Publikums fliegt.
Vor oder nach dem Theater, unbedingt in die Gaststätte auf ein "Störti" gehen. Das Essen dort ist hervorragend und die Atmosphäre, auch im Innenhof, besonders schön.
Um eines vorweg zu sagen: "Man muss Fussball nicht mögen". Aber - mittlerweile geht es gar nicht mehr um Fussball, sondern um das spannende Miteinander mit Freunden aus aller Welt. Noch nie habe ich erlebt, dass unsere Republik freudestrahlend mit den Deutschlandfarben querbeet ausstaffiert ist: Balkone, Autos, Geschäfte, Wohnungen, Restaurants, Arztpraxen, Schulen, alle sind mit den Dreifarben Deutschlands in irgendeiner Form geschmückt. Ob in Wimpelform, drappiert als Blumengirlanden, mit Dekogegenständen oder mit Lebensmitteln, die hübsch verziert wurden. Deutschland bekennt Farbe und ist glücklich, dass wir durch den Weltfussball auch unseren Nationalstolz zeigen dürfen.
In Berlin in der Waldbühne, bei prächtigem Wetter, mit herrlicher Musik, war der Anpfiff "Deutschland-Costa Rica" perfekt. Wir waren eine kunterbunte Völker-Mischung bestehend aus 1 Japaner, 2 Chinesen, 2 Polen, 2 Deutschen, 1 Ägypterin, 1 Österreicherin, 1 Brasilianer, 1 Chilenen und - ich aus Bayern.
Das mitgebrachte Picknick war genauso international: Plastikflaschen mit Saké, Rotwein, Apfelwein und Erdbeerbowle wurden durchgereicht. Dazwischen kam der Biermann mit dem Humpen auf dem Rücken vorbei, um die Plastikmugs nachzufüllen. Schüsselchen mit Sushi, gefüllten Weinblättern, Oliven, Nüssen, Tacos mit scharfer Sauce, Bouletten, Fladenbrot mit Humus, Käsespieße mit Trauben, Käsekuchen, fette Eclairs mit Schokoladenüberzug, Tomaten mit Mozzarella, Gurkenhäppchen mit Lachs und Senfsauce, Pumpernickel mit Walnusskäse, Mangospieße mit Garnelen und frischen Brezen kamen wie bei einem Rondell laufend durch die Hände gereicht. Es war ein lustiges Durcheinander gepaart mit einem schönen Miteinander, wir haben soviel gelacht und auch die Deutschen Fussballjungs angefeuert.
Der Abend klang mit viel Musik aus, tanzend und singend - und wir waren bestimmt die letzten, die sich von der Arena die vielen Steinstufen nach oben wieder nach Hause schleppten. Und - weiter ging´s am Kudamm - der Eindruck war wirklich der, dass die ganze Welt bei uns zu Gast ist - und das ist einfach eine Gelegenheit, Multikulti Freundschaften zu schließen.
Fazit: Fussball verbindet Nationen und Kulturen, genauso wie Essen und Trinken.
Mir war gestern nach Frühling (nach tagelangem Regen endlich Sonnenschein). Also gab es bei mir frisch gekochte, große Artischocken im Weißweinsud mit Sauce hollandaise. Doch zuvor richtete ich einen Feldsalat in Aceto-Olivenöl mit ein paar schönen Gänseblümchen an. Dazu gab es Südtiroler Schüttelbrot und Parmesanbrocken.
Als Dessert offerierte ich frische Mango-, Papaya- und Bananenstückchen auf Spießchen, überzogen mit Schokoladenfäden.
Die Optik der Speisen war wunderbar, die Frische der Farben schien schier rauszuspringen.
Meine Tochter (17) stocherte rum und schien nicht zu essen, sondern zu spielen. "Mit Essen spielt man nicht", ist hier die obligatorische Abmahnung. Doch ich wußte schmunzelnd ihr Spiel zu deuten: "Er liebt mich, er liebt mich nicht". Welch wunderbares Spiel im Sog der tiefen (Liebes)gefühle. Mein Abendessen war ja auch dazu prädestiniert: Bis erst die Gänseblümchen durch waren (ich aß vorsorglich alle Gänseblümchen in meiner Umgebung schnell auf) - waren erst einmal die Feldsalatblättchen dran.
Nach der Vorspeise strahlte sie, denn "er liebt sie".
Nun waren die Artischockenblätter an der Reihe - und das dauerte. Erstmal zupfen, dann eintauchen, dann das Fruchtfleisch durch die Zähne ziehen und dabei das Abzählen nicht vergessen - hat sie geschummelt? Denn zuletzt "liebte er sie wieder".
Beim Dessert zupfte sie jedes Stückchen ab und schob es verschwörerisch in den Mund.
...mir fiel ein Stein vom Herzen: Zuletzt hatte sie Schokolade am Mund, sah aus wie ein schnurrendes Kätzchen und wußte nach ihrer Endloszählerei, dass er sie "unwiderruflich" liebe.
....wieder ein Abend gerettet, ohne dass ich den Liebesdoktor spielen muß. PS: Nächstesmal bekommt sie ein ganzes Huhn, ein Roastbeef oder irgendwas, das nicht zum "Zerfleddern" geht. Aber ich traue ihr nicht, sie zählt bestimmt die Fleischfasern...
11 autochthone Weine aus Italien und 11 Winzer - Anpfiff zur Weinprobe um 11 Uhr mittags im Mariott Hotel in Berlin.
Es war harte Arbeit, denn die Diskussion mit den Winzern, das Degustieren der besonderen Rebensafttröpfchen und die anschließende Präsentation von "noch mehr" Weinen - bedeutet auch körperlichen Einsatz.
Ich muß gestehen, dass der "Amarone della Valpolicella 2000" der Grund war, dass ich um 11 Uhr vormittags zu einer Weinprobe erscheine. Es war eine gute Entscheidung, denn alle Weine waren hervorragend. Wir bekamen einen italienischen Querschnitt offeriert - mit viel lernfähigem Pressematerial und guten Vorträgen gespickt. Alles in allem hat dies das "Italienische Institut für Außenhandel I.C.E. organisiert. Falls Sie mal nach besonderen, bezahlbaren Weinen Ausschau halten sollten, hier ist die "11er-Auswahl", die sich sehen lassen kann:
Nozze d´Oro 2004 von Tasca d´Almerita
Massaccio Verdicchio 2003 von Tazi Battaglia
Barbera d´Asti Superiore 2003 von Ca´Bianca, Chersi
Morellino di Scansano 2004 von Castello di Montepo
Primitivo Igt Salento 2003 von Vigneti Reale, Rudiae
Passo delle Mule 2003 von Duca di Salaparuta
Cerasuolo di Vittorio 2004 von Planeta
Chianti Classico Riserva 2001 von Castello di Querceto
Barolo 2001 von Fratelli Moscone
Sfursat 5 Stelle Valtellina 2003 von Nino Negri
Amarone della Valpolicella 2000 von Guerrieri Rizzardi
Dieses Hotel inklusive Spa, gehört zu den "Leading Hotels of the world". In diese Liga muß man erst einmal kommen, denn dazu gehört eine entsprechende Luxusklasse.
Ich durfte dort einige Tage verweilen und den Köchen in die Töpfe gucken. Aber auch selbst kochen - das Nusa Du Hotel veranstaltet Kochkurse mit balinesischer Küche.
Veranstaltungsort ist das authentische, balinesische Restaurant "Raja´s". Es wurde sogar zum besten Bali-Restaurant mit original-origineller Küche auf Bali gekürt.
Ausgangspunkt war der und das ist sehr interessant: Der Food & Beverage Manager Jeremy Cooper vom Nusa Dua Hotel hatte vor einigen Jahren die Aufgabe, in dem Hotel ein Restaurant mit "Bali-Kitchen" zu eröffnen. Und was tat dieser pfiffige Ire? Jeremy Cooper gab all seinen balinesischen Mitarbeitern die Hausaufgabe, innerhalb einer bestimmten Zeit ein Rezept aus ihrer persönlichen, heimischen Küche mitzubringen. Das Resultat war überwältigend und die Mitarbeiter hoch motiviert - konnten sie doch am Aufbau und dem Erfolg ihres zukünftigen Restaurants profitieren. Alle Rezepte wurden nachgekocht, modifiziert oder weiterentwickelt - eben umsetzbar für die Restaurantküche und entsprechendem Service.
Eines der besten Rezepte ist sicherlich das "Bebek Betutu". Dazu werden 16 Gewürze gemörsert und eine ganze Ente damit innen und außen eingerieben. Die Ente wird in Palmenblätter gewickelt und bei Niedrigtemperatur auf offenem Feuer mit Reis- und Kokosnussschalen 8 Stunden geschmort. Das fertige Fleisch ist so zart und fein gewürzt - ein Vergleich wäre unmöglich.
www.nusaduahotel. com
Es gibt so Tage, da würde man/frau sich gerne wünschen, dass Scotti einen wegbeamt. An einen bestimmten Platz, mit dem wahrscheinlicherweise viele schöne Erinnerungen verbunden sind. Natürlich gehört dazu herrliches Wetter, sogar tropisches Klima?, ein vollkommen anderer Kontinent (oder sogar Planet?) und ein Wohlfühlambiente mit gutem Essen und Trinken.
Die Plätze, die einem in solchen Momenten durch den Kopf gehen, wechseln oftmals. Ich denke, dass es meistens mit dem letzten wunderbaren Urlaub verknüpft ist - oder mit einem besonderen Menschen - im Idealfall: Beides zusammen.
Auf Bali kenne ich mehrere Plätze, die dafür bestens geeignet wären. So z.B. das Hotel Manggis in Karangasem. Es ist klein, fein, in seiner ursprünglich balinesischen Authentizität belassen und absolut beschaulich und friedlich (ab)gelegen. Inmitten von Reisfeldern, eingebettet im Dorf, nicht viele Zimmer - eher ein privat familiärer Rahmen (es ist sogar eine ehemals traditionelle Familienresidenz gewesen). "Beamen" Sie sich weg und sei es auch nur virtuell im Internet:
http://www.balimart.com/bagushotels.com
Kennen Sie das auch, dass Sie irgendwo in der Weltgeschichte unterwegs waren, zurückkommen und "nicht anwesend sind?"
Meine Theorie ist die, dass man sich eine Reise "erarbeiten" muß. So wie z.B. Goethe, der sich Stück für Stück mit der Pferdekutsche seine Italienreise erarbeitet hat.
In unserer schnelllebigen Zeit, in der wir auf Langstreckenflügen in 8 Stunden in New York, in 12 Stunden in Hong Kong oder in 4 Stunden auf den Kanaren sind - kommt unsere Seele mit der Schnelligkeit nicht mit...
Ich las mal von einem Indianer, der das erstemal in seinem Leben 12 Stunden in einen anderen Kontinent flog. Er war tagelang auf dem Flughafen und wartete bis seine Seele schließlich auch landete...
...übrigens der Spruch mit der "Seele baumeln" stammt nicht von einer pfiffigen Werbeagentur für Reiseanbieter - nein, wir müssen nur die Literatur ein bisschen durchforsten - und stellen fest, dass dieser Satz von Erich Kästner stammt.
Als Fisch-Geborene mag ich sehr gerne Fische und gehe leidenschaftlich gerne ins Wasser. Ich esse auch Fische, aber nur die, die ich nicht "persönlich" kenne. Siehe Artikel von mir "Freunde isst man nicht".
Jedenfalls bekomme ich von meinen Freunden immer wieder irgendwelche Fischgeschenke. So z.B. gestern abend als Mitbringsel für ein gutes Abendmahl ein Teller aus der Kollektion "Taste of Love" von ASA Design.
Ich werde in Zukunft auf diesem Teller absolut nichts präsentieren und keine Mahlzeit darauf anrichten. Warum? Ganz einfach, weil das handgeschriebene Gedicht darauf wunderschön ist - und der Fisch:
Auf glühenden Steinen
in grüne Blätter gehüllt
von schwarzer Erde bedeckt
bereite ich ein Mahl aus den Früchten des Meeres
Denn Dir will ich schenken
die verzehrende Macht des Feuers
die fruchtbare Kraft der Erde
die unendliche Tiefe des Meeres
doch wie soll ich je stillen den Hunger
in Deinem Blick.