Freitag, 13. Oktober 2017

Kids basteln ihr eigenes Sushi im Sticks´n´Sushi in Berlin

Sticks’n’Sushi heißt einmal im Monat Kids ’n’ Sushi

Küchenchef Song Lee zeigt den jüngsten Köchen wie aus knackigem Gemüse und frischem Fisch ein typisch japanisches Gericht wird

Eltern und ihre Kinder gehören mittlerweile zu den Stammgästen im Sticks'n'Sushi. Denn auch die jungen Gäste lieben die Sushi, die sie sogar mit den Fingern essen können. Das Hantieren mit Essstäbchen ist bekanntlich nicht immer einfach. Kinder wollen auch beim Essen alles genau wissen. Sie erkennen bei einer Mahlzeit im Sticks'n'Sushi, welche Zutaten verwendet wurden und was alles in einer Sushi-Rolle steckt.

Was aber an Vorbereitung dahinter steckt, das erklärt Küchenchef Song Lee und sein Team den jungen Gästen einmal im Monat bei Kids ’n’ Sushi. Wie kocht man den Reis? Woher kommt der Sushi-Essig? Wie wird der Reis geformt? Wie wird das Gemüse so fein geschnitten? Woher kommt der Fisch und wie bleibt er frisch? Alle Fragen der Kinder werden in dem einstündigen Kurs beantwortet.

Mit Gleichaltrigen gemeinsam kochen? Das macht Spaß. Das haben die Kurse in Wimbledon und Birmingham gezeigt. Und so lernen die Kids in Berlin einmal im Monat, mit den kleinen Bastmatten Sushi zu rollen, die werden Hosomaki genannt. Oder die perfekten Nigiri herzustellen. Die kleinen Küchenchefs lernen – Schritt für Schritt – wie sie innerhalb kürzester Zeit einen japanischen Klassiker zubereiten können. Und ganz nebenbei erfahren sie ein wenig über die Kultur Nippons. Und auch, dass ausgewogene und gesunde Ernährung ganz einfach funktioniert.

Damit die ganze Familie einen kulinarischen Eindruck von japanischer Essenskultur bekommt, können die Eltern im Restaurant dabei sein und an der Bar einen Kaffee oder Tee genießen. Während die kleinen Köche die Sushis zubereiten, die sie zum Abschied in einer Bento-Box mit nach Hause nehmen können.

Termine: Die nächsten Kids ‚n’ Sushi Kurse finden statt am 29. Oktober, 12. November, 14. Januar, 11. Februar und 12. März jeweils um 11 Uhr im Sticks ’n’ Sushi, Potsdamer Straße 85, 10785 Berlin. Verkehrsverbindungen: U-Bhf. Kurfürstenstraße, M 48, M85. Anmeldung unter events@sicksnsushi.com. Kosten: 25 Euro pro Kind inklusive Getränke für die Eltern und die Kids. Alter: sechs bis 12 Jahre. Zahl der Teilnehmer: maximal 14, sodass jedes Kind die nötige Aufmerksamkeit erfährt. Termine unter http://www.sticksnsushi.berlin/events.html.

Freitag, 29. September 2017

Klare Silvester-Ansage von Billy Wagner - Nobelhart & Schmutzig Berlin

Silvester 2017/2018 ­
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Was man wissen muss:

Wie jedes Jahr, weiß eh jeder, dass es an Silvester immer etwas mehr kostet; ist halt so, wenn auch die Amateure trinken wollen. Da platzt es halt überall aus allen Nähten und die Gastronomen stoßen sich nochmal so richtig gesund.

Wir nicht, bei uns war gut zu tun. Wir wollen einfach nur den geilen Scheiß aus Schellhorns (unser Sommelier) vollem Keller am letzten Tag des Jahres nach oben holen und ausschenken. Ein gereifter Jacquesson, was Altes von Martin Müllen von der Mosel, und ganz klar Barbacarlo aus der Lombardei stehen schon fest und sicher kommt auch was von der Rhone, aus dem Burgund, dem Jura oder der Loire …

Es ist nun unser drittes Silvester und in den ersten beiden Jahren haben wir Ihnen ein Menü ausgeschrieben, das dann der Micha Schäfer immer kurz vorher über Bord geschmissen hat, weil der Wagner immer ein Silvestermenü im August will. Und da der Schäfer aber nicht mal mit Gewissheit weiß, was er nächste Woche servieren soll, lassen wir das nun einfach. Kein Menü mehr, außer die Berliner mit der hausgemachten Marmelade von Katrin sind fix. Der Rest – bitte überraschen lassen.

Wie gehabt gibt es ein Menü von 10 Gängen, inklusive gefiltertem Brita-Wasser. Zusätzlich gibt es von Champagne Jacquesson die 734 Degorgement Tardif und eine Auswahl von Getränken – sieben an der Zahl – die Johannes Schellhorn 2017 bewegt haben.

Alles zusammen für happige 255,00 Euro pro Person.
Bevor es überhaupt richtig angefangen hat, sind wir am 31. Dezember um 23.00 Uhr mit allem durch. Also bitte planen Sie noch die Party danach. Startzeit ab 18.30, 19.00, 19.30, 20.00 Uhr.

Bitte teilen Sie uns Ihre Allergien oder Unverträglichkeiten mit. Sollten Sie unerklärlicher- oder erklärlicherweise keinen Alkohol trinken, bereiten wir Ihnen selbstverständlich eine alkoholfreie Begleitung zu.

Lassen Sie uns bitte wissen, wenn wir Ihnen eine Flasche Champagner & Gläser „to go“ vorbereiten dürfen, damit Sie das neue Jahr standesgemäß willkommen heißen können.


Grand Cru Brut Nature
Champagne Benoit Lahaye
Champagne, Frankreich
0,375 l zu 28,00 Euro
2 Gläser pro Flasche inklusive



Brut Reserve
Champagne Bereche et Fils
Champagne, Frankreich
0,75 l zu 44,00 Euro
2 Gläser pro Flasche inklusive


Da unsere Plätze begrenzt sind, möchten wir Sie bitten rechtzeitig unter +49(30)25940610 oder
dubist@nobelhartundschmutzig.com zu reservieren.

Für diese Veranstaltung erwarten wir Vorkasse per Überweisung. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Ihre Reservierung aufgrund der streng limitierten Plätze erst nach Eingang der Zahlung als definitiv betrachten können.
Ihre
Nobelharten

Sonntag, 24. September 2017

Viele Wege führen nach Santiago de Compostela

In 3 Wochen „per pedes“ 314 Kilometer auf dem berühmten Pilgerweg „Camino francés“ – besser bekannt als Jakobsweg – von Leon bis Santiago de Compostela – und weitere 92 Kilometer nach Kap Finisterre, dem „Ende der Welt“.

„Der Jakobsweg beginnt vor der Haustür“, erzählt Thijs, der in Amsterdam gestartet ist, auch Jean aus Frankreich ist in Bordeaux losgegangen. Tatsächlich münden viele Jakobswege in Europa zu der nordspanischen Route „Camino francés“, die im französischen Dorf St-Jean-Pied-de-Port über die Pyrenäen in den spanischen Ort Roncavesvalles führt. Viele Pilger starten von hier aus den über 730 Kilometer langen Weg nach Santiago de Compostela. Doch die lange Zeit und die Kondition, die man dafür braucht, lässt viele Pilger ihren eigenen Startpunkt auf dem französischen Weg wählen. Ob nun von Pamplona, von Burgos – oder wie wir von Leon über Santiago bis zum Atlantik mit etwa 410 Kilometern. Entweder mit Pilger-App, mit verzeichneten Etappen in einem Handbuch oder ohne Plan, der gelbe Pfeil ist allgegenwärtig und kein Pilger geht verloren.
Auf den letzten 100 Kilometern vor Santiago wird es zunehmend voller. Denn wer in Santiago die begehrte Pilger-Urkunde erhalten will, muss mindestens die letzten 100 Kilometer zu Fuß (oder 200 Kilometer mit dem Fahrrad oder Pferd) unterwegs gewesen sein. Zudem ist der Nachweis mit 2 Stempeln pro Pilgertag im Pilgerpass vorzuzeigen, um in Santiago die begehrte Pilger-Urkunde zu bekommen. Alles, was über diese 100 km geht, ist individuell und zeitlich, jedem selbst überlassen.


Internationale Begegnungen
Bei der Registrierung in der Pilgerherberge ist man erstaunt, dass wir aus Deutschland sind. „Deutsche kommen sehr wenige im Juli und August, die kommen im Frühjahr und im Herbst“, sagt die Nonne und weist uns den Weg zum Schlafsaal. Ich bin nun das vierte Mal auf dem Jakobsweg - immer im Sommer - und genieße das nordspanische Wetter, das Temperaturen hat, wie Deutschland. Und nachmittags nach den teils anstrengenden Bergauf- und Bergabtouren zufrieden in der Sonne sitzen.
Viele Menschen, die ich auf dem Weg getroffen habe, sind nicht unbedingt religiös oder gar katholisch, sondern eher wissbegierig, kosmopolitisch und auch nachdenklich. Jeder von ihnen hat so seine eigenen Gründe, warum er das macht, ob nun aus Dankbarkeit für überstandene Lebensprüfungen oder geschürt von individuellen Problemen. Englisch war die Hauptsprache, denn vor allem Asiaten und Amerikaner haben den Weg entdeckt. Mir gefällt zudem, dass alle Altersgruppen vertreten sind, und Alt und Jung sich kontaktfreudig begegneten. Die Gespräche auf dem Weg oder in den Unterkünften sind Multi-Kulti, die Begegnungen sind überraschend und bieten viele Ein- und Aussichten über den eigenen Tellerrand zu schauen. Hinzu kommt die äußerst freundliche Art der Spanier, denn diese sind überzeugt, dass ihre helfende und zuvorkommende Art bestimmt einen Bonus beim Santo Santiago (Heiligen Jakob) bringt.

Jakobsweg „light“
Der große Rucksack mit 10 bis 12 kg ist neben dem langen Weg eine schwere Herausforderung. Dieses Mal wählte ich die leichte Variante und ließ den Rucksack von Ort zu Ort transportieren. Auch die Unterkünfte waren im Voraus reserviert, so dass der Druck ziemlich früh am nächsten Ort zu sein, um Quartier zu suchen, wich, und das Wandern stressfreier wurde. Mehr Zeit, um einfach mal an einem schönen Platz zu dösen, sich auf längere Mittagsgespräche einzulassen und den Sehenswürdigkeiten mehr Zeit zu schenken. Die Etappen waren zwischen 20 und 28 Kilometer pro Tag, für mich ein persönliches Limit, Füße und Gelenk schonend, anzukommen. Zu oft habe ich schon Pilger getroffen, die mit einer Selbstüberschätzung tagelang um die 40 bis 50 Kilometer gegangen sind – und humpelnd zu Ruhetagen oder sogar zum Abbruch gezwungen wurden.
Vielfach hört man, der Jakobsweg sei zu touristisch geworden, wobei ich das so nicht bestätigen kann. Beim Aufbruch morgens um 7 Uhr, früher ist es schwierig wegen der Dunkelheit, grüßt man Einzelne mit „Bon Camino“, aber ziemlich bald wird es auf dem Weg einsam. Ich habe mich oft gefragt, wo alle sind. Im nächsten Ort sind auch alle in Herbergen, Klöstern und Hotels aufgeräumt, beim Essen oder beim Ortsrundgang begegnete man dann wieder vielen bekannten Mit-Pilgern. Wer Ruhe und Einsamkeit auf dem Weg sucht, findet sie. Viele zelten, gehen auch etwas abseits vom Pfad oder verbringen abgeschirmt in Klöstern ihre (Ruhe)Zeit. Doch manchmal stören auch nachts in Herbergen (Hostel) grölende Radfahrer, die kein Ende finden und den Pilgern die wohl verdiente Nachtruhe rauben.

„Auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt“ (Laotse)
Der 1. Tag ist nicht einfach. Entweder geht man zu euphorisch los, holt sich gleich die ersten Blessuren – oder ist, wie ich war, zu blockiert zum in Bewegung setzen, weil diese respektvolle Strecke vermeintlich vom Kopf her nicht zu schaffen ist. Doch sobald der eigene Rhythmus gefunden ist, manche Gedanken-Querschläger eliminiert werden, der Blick auf Sonnenblumen-, Weizen- und Maisfelder verweilt, kehrt Ruhe ein. Der kleine Rucksack fühlt sich federleicht an, gesunder Appetit durch die teils An- und Überanstrengung meldet sich und das Wasser von den (Pilger)Brunnen schmeckt einfach noch besser. In den kommenden Wochen drehen sich die Gedanken ausschließlich um elementare Dinge wie Kondition, Schlafen, viel Trinken und gut essen, denn die Spanier sagen: „Con pan y vino se anda el camino“ - mit Brot und Wein gehst du den Weg. Und angekommen in Santiago, war klar, dass der WEG das Ziel war. In Finisterre verbrannte ich nicht die Schuhe, denn die brauche ich noch für das nächste Ziel: Den portugiesischen Weg von Porto nach Santiago de Compostela.

Montag, 28. August 2017

ItaliaFestival Berlin 2017 - "La Dolce Vita" in der URANIA

Das ItaliaFestival Berlin 2017 bietet Kunst, Kultur, Lebensart, Design „La dolce vita“ zu Gast in der URANIA: Über 100 Künstler live dabei

Am 9. und 10. September 2017 präsentiert das ItaliaFestival Berlin in der URANIA aus den Bereichen Kunst, Kultur, Lebensart, Design und Tourismus die künstlerische und kulturelle Vielfalt Italiens.
Auf 4 Ebenen präsentiert sich das beliebte Land am Mittelmeer, das einstmals schon Goethe faszinierte: „Benvenuti in Italia!“ (EG), „Design, Fashion & Viaggiare“ (1. OG), „Gastronomia, Vini & Gusto“ (2.OG) sowie „Arte e Cultura“ (3. OG).

In 2 Konzertsälen zeigen über 100 Künstler auf 2 Bühnen 36 Stunden lang ein Non-Stop-Live-Programm, mit musikalischen Darbietungen aus Klassik, italienischer Barockmusik, Pop und Jazz, neapolitanischer Musik bis zu Tamburello, Pizzica, Tanz, Lesungen, Theater und Modenschau.
Highlights sind die Auftritte von Aleandro Mariani (Tenor), Benedetta Torre (Soprano) und Davide Cavalli (Pianist) vom Ravenna Festival.
Auch die Società Dante Alighieri Berlin ist mit einem Sprachkurs sowie den Puccini’s Toasters – einer Pop-up Oper – und „Dantesque“ mit der Performance „Göttliche Komödie“ vertreten.

Zu den Künstlern zählen Rachelina & die Maccheronies – und der
Kinderchor „I Birichini“, I Rossjano, La Meraviglia, Lucia Tanganelli & Elena Giampaoli, das Cielo Faccio Orkestar, der Coro Italiano, Silvio Talamo, Edda Biasia, I Pizzicati Berlin, Alfonso Cassella, Beatrice Paola Ruffini, Veronica Pellicano, Adriano Mottola, Petra Fantozzi, Kamaduka, elaluna, Cosima Santoro, Roberta Laguardia aus der Basilicata, Marinafon sowie Fulvio Pinna, Luigi Manca, Arturo Pini, Francesco Petrollo und das „Italian Film Festival Berlin“.

150 Aussteller präsentieren auf vier Ebenen die Bandbreite Italiens von kulinarischen Angeboten wie Bio-Pasta und Bio-Olivenölen, Käse, Salsiccia, Honig, Marmeladen, Senf, Oliven, selbstgemachtem Pesto, glutenfreiem Konfekt, Brot, Caffé, Bruschetta, Focaccia, bis zu erlesenen italienschen Weinen, Grappa, Bio-Fruchtsäften und dem beliebten italienischen Eis, dem „Gelato“.
Dazu werden Mode, Design, Kunst, Möbel, Accessoires, Schmuck und italienische Autos präsentiert.
In der „Italia Travel Lounge“ findet man außergewöhnliche Reiseangebote wie das tiefste Thermal-Tauchbecken der Welt im Hotel Terme Millepini (Montegrotto Terme) sowie aus Ravenna, Ischia und Neapel.
Es gibt zudem Mitmach-Angebote und italienische Sprach-Schnupperkurse sowie Kunst- und kreative Workshops wie venezianische Masken basteln (im Ticketpreis
enthalten).

Geöffnet ist das ItaliaFestival Berlin am Samstag, 09.09.2017 von 10.00 bis 20.00 Uhr und am Sonntag, 10.09.2017 von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Die Tageskarte kostet am Samstag EURO 15,00 und am Sonntag EURO 14,00, das Two-Day-Ticket EURO 26,00.
Erhältlich sind die Tickets im Vorverkauf an
allen Theaterkassen, an der URANIA-Kasse und online unter
http://www.italiafestival.de gegen Vorkasse.
Veranstaltungsort ist die zentral
in der City West gelegene URANIA, An der Urania 17,
10787 Berlin-Schöneberg zwischen dem KaDeWe und dem Botschaftsviertel.

Alle Infos unter: http://www.italiafestival.de

Dienstag, 4. Juli 2017

Kulinarische Neuigkeiten im Fürstentum Monaco

Monaco ist über die Landesgrenzen hinaus als Luxusdestination mit einer exquisiten Gourmetküche bekannt. Was sich in der Szene gerade tut? Einiges! Von Gästen, die sich in der Luft baumelnd Köstlichkeiten hingeben, dem ersten Michelin-Stern für ein Biorestaurant und dem Monaco Spritz …

Spitzenkulinarik in luftiger Höhe
Mit 360 Grad Ausblick auf das Fürstentum speisen Kulinarikliebhaber beim Dinner in the Sky Monte Carlo von 7. bis 16. Juli 2017. Zehn Tage lang kochen renommierte Köche vor den Augen der Gäste in 50 Metern Höhe – dafür hebt eine Gondel in Form einer großen Tafel mit 22 Sitzplätzen drei Mal täglich von der Terrasse des Casinos in Monte Carlo ab. Insgesamt 600 Gäste haben während des Veranstaltungszeitraums die Gelegenheit, zu ihrer Lieblingstageszeit – entweder am sonnigen Nachmittag für ein Lunch, für ein Dinner zum Sonnenuntergang oder am späten Abend unterm Sternenhimmel – mit Blick auf den Prinzenpalast, den Hafen und die eindrucksvolle Küstenlinie zu dinieren. Um das Wohl der Gäste kümmern sich prämierte Chefköche, mitunter Marcel Ravin aus dem Monte-Carlo Bay Hotel & Resort (ein Michelin-Stern), David Hemmerlé, Küchenchef des Four Seasons Hotel Moscow oder Benjamin Collombat aus dem Château de Berne Hotel (1 Michelin-Stern). Das Vier-Sterne-Hotel Monte-Carlo Bay sowie das mit fünf Sternen ausgezeichnete Hôtel Hermitage haben passende Arrangements rund um das Event geschnürt.

Wo Karotten der neue Kaviar sind
Den allerersten Michelin-Stern für ein reines Biorestaurant gabs in Monaco – genauer im Elsa im Monte-Carlo Beach Hotel. Das Restaurantkonzept basiert auf den Prinzipien „einfach, gesund und natürlich“ – die Institution bezieht ihre Zutaten von kleinen Biofarmen, von denen 90 Prozent in einem Umkreis von 100 Kilometern liegen. „Für mich bedeutet Luxus, Babyerbsen zu essen, die erst eine Stunde zuvor gepflückt worden sind, oder eine Karotte, die gerade aus dem Boden herausgezogen wurde“, erklärt Küchenchef Paolo Sari. Ein beliebtes Gericht bei seinen Gästen ist „Bio Sama“ – ein kunstvolles Durcheinander von frischem Gemüse und essbaren Blüten, mit Olivenöl und Meersalz aus der Camargue gewürzt. Es lädt Gourmetfans dazu ein, sich auf den wesentlichen Geschmack von Fenchel, wildem Spargel und Co zu besinnen – ebenso wie ein als Eis servierter, mit 25-jährigem Balsamicoessig beträufelter Parmesankäse.

Monaco Spritz und Bier
Einst war Monaco stark von der Landwirtschaft geprägt. Der Anbau von und Handel mit Zitrusfrüchten stellte das Standbein der heimischen Wirtschaft dar. Auch heute noch säumen duftende Orangenbäume die Straßen des Fürstentums. Ein Handwerksbetrieb in Monte Carlo hat sich das monegassische Erbe zu Herzen genommen und sich der Herstellung eines alkoholischen Premiumgetränks rund um die fein-säuerlichen Früchte verschrieben: L’Orangerie nennt sich der herbe Organgenlikör ohne Zusätze, der gerne als Aperitif oder Digestif gereicht wird. Mit Prosecco und Orangenzesten vermischt, servieren Gastronomen den Likör in den angesagten Bars der Stadt als Monaco-Spritz-Cocktail. Besucher des Fürstentums, die statt Cocktails lieber Bier trinken, sollten die neuesten Kreationen der Brasserie de Monaco kosten. Seit Kurzem braut einer der ältesten Betriebe des Fürstentums das luxuriöse Monaco-Bier aus seltenen Malzsorten, das in roten Flaschen mit weißem Logo überall im Land ausgeschenkt wird.

Restaurantwiedereröffnung im Hôtel de Paris
Monacos ikonisches Restaurant Le Grill öffnete im Mai nach einem aufwendigen Umbau in der achten Etage des eleganten Hôtel de Paris in Monte Carlo seine Pforten. Hier tafeln Chefkoch Franck Cerutti und sein Team mediterrane Küche, inspiriert von der Provence bis zur Toskana, auf. Neu sind der maritime Dekor, das private Winston-Churchill-Esszimmer, eine erweiterte Terrasse mit Blick auf das Mittelmeer und das einziehbare Faltdach, das bei schönem Wetter den Blick auf das nächtliche Firmament frei gibt.

http://www.visitmonaco.com

Montag, 3. Juli 2017

Vinho Verde ist eine Region und keine Rebsorte

Im Norden Portugals bis zur Grenze Spaniens befindet sich mit etwa 60.000 Hektar Rebfläche eines der größten Anbaugebiete für Qualitätsweine in Portugal. Hohe Niederschlagsmengen haben die fruchtbare Minho Region zwischen den Flüssen Douro und Minho zur grünen Weingegend gemacht. Verde übersetzt als grün steht für das grüne (gut bewässerte) Land, das die Weinreben für den Vinho (Wein), ob weiß, rot oder rosé, gut gedeihen lässt. Doch Vinho Verde ist mit über 85 Prozent im Weißweinsegment zu verzeichnen und hat sich mit leichten spritzigen Weinen einen Namen gemacht. „Poolweine“, wie von mehreren Winzern gesagt wurde, mit mineralischen Noten, einer erfrischenden Säure, doch mit eigenwilligen Aromen – und einem geringen Alkoholgehalt (8,5 bis 11%).

Im Vinho Verde dominiert der Weißwein
Die Region Vinho Verde ist seit 1908 eine kontrollierte und geschützte Herkunftsbezeichnung (DOC), die sich auf Weißweine spezialisiert hat. Mit etwa 30.000 Erzeugern, die in dieser sattgrünen Landschaft ihre Weinstöcke teils in über zwei Meter hohen Pergolen hochziehen, um die Reben vor großer Hitze, aber auch vor Bodenfeuchtigkeit zu schützen. In diesem Schatten der Weinblätter wachsen zudem sehr erfolgreich Gemüse und Obst. Die wichtigsten weißen Rebsorten sind Alvarinho, Avesso, Arinto, Loureiro und Trajadura. Für die unter zehn Prozent produzierten Rotweine werden Rebsorten wie Alvarelhao, Vinhão und Borraçal angebaut.

Zu Gast im Weinhotel Monverde
Immer der „Rota dos Vinhos Verdes“ nach – von den natürlichen Grenzen vom Atlantik bis zu den Gebirgen der Peneda, Soaja, Amarela sowie dem Gerésgebirge umgeben – weisen viele Schilder den Weg zu den verschiedensten Weingütern. Wir waren zu Besuch bei der Quinta da Lixa, nahe dem Städtchen Amarante und verkosteten mit dem Kellermeister Carlos Teixeira 16 verschiedene Weißweine, die u.a. auch auf dem deutschen Markt angeboten werden. „Unsere Weine haben einen sensiblen salzigen Charakter, der vom Meerwasser, Granit und Sand rührt, eben wie unsere Heimat schmeckt“, führt Carlos bei der Weinprobe aus. Wir spazieren über das Gut, genießen nicht nur den Wein, sondern das „Gesamtpaket Wein“: Das im Jahr 2015 eröffnete erste Weinhotel in dieser Region ist Genuss pur. Sanft eingebettet inmitten von Rebflächen, strahlt das vinophile Thema als Gesamtkunstwerk aus. Alles ist im Hotel Monverde aufeinander abgestimmt, luftig wie im Himmel schweben 365 Weinblätter aus Holz geschnitzt über uns – und Carlos bemerkt, dass für das Schaltjahr dazwischen ein goldenes Weinblatt hängt. Das Weingut wurde im Jahr 1986 gegründet, heute werden über 4 Millionen Flaschen pro Jahr produziert, wovon die Hälfte in Portugal verkauft und die andere Hälfte in 34 verschiedene Länder exportiert wird.

In Vin(h)o Veritas
Es macht Spaß, mit den verschiedensten Winzern zu degustieren und über die leicht moussierenden Roséweine, die typische Mineralität in allen Vinho Verde-Weinen, zu plaudern – oder auch die wenigen Rotweine zu probieren. Dabei erfahre ich auch, dass der Name „Riserva“ in Portugal nicht geschützt ist und jeder Winzer speziellere Weine, die auch nicht im Fass waren, Riserva nennen kann. Und in solch weinseliger Stimmung fallen schon Sätze wie von Vitor Mendes von Quinta de Covela, der bemerkt: „Je mehr ich probiere, umso weniger weiß ich über Wein“. Ein Besuch beim Weingut Villa Nova ist auch spannend, denn hier wird, was nicht üblich ist, u.a. Sauvignon Blanc gepflanzt. Eine Flasche wird entkorkt - die Portugiesen bevorzugen nach wie vor Kork - und Winzer António Sousa scherzt: „Ich habe mir gedacht, wenn bei mir Kiwis wachsen, dann funktioniert auch der Sauvignon“.

Der älteste Weinberg und der nördlichste Winzer
Zwischen der Stadt Porto und dem Douro-Tal liegt die kleine Stadt Amarante. Hoch über dem Fluss Tâmega thront das Relais & Chateaux Hotel Casa da Calçada. Hier vereint sich der Weingenuss mit dem mit einem Michelinstern ausgezeichneten Restaurant Largo do Paço. Erst im Jahr 2000 wurde das historische Gebäude der Quinta da Calcada in ein Hotel umgebaut. Der Weinkeller aus dem Jahr 1917 sowie der älteste Weinberg in der Region Vinho Verde sind hier zu besichtigen und komplementieren auf herrliche Art das Wissen um Wein. Weiter geht’s in die Berge, rund um die geschichtsträchtigen Städtchen Melgaço und Monção, zum nördlichsten Weingut der Region, zur Quinta de Soalheiro, das sich auf Alvarinho Weine spezialisiert hat. Weingut-Managerin Lucia Barbosa sagt, dass „der Anspruch höhere Qualität mit der Rebsorte Alvarinho zu erzielen, uns mit Erfolg belohnt“. Soalheiro heißt übersetzt „sonniger Platz“ und von dem kann wirklich gesprochen werden, weil hier die Sonne länger scheint, die Nächte kühl sind und die Reben von den Bergen geschützt werden. Das Weingut hat zehn Hektar Rebflächen im Bio-Anbau und kauft von Kleinbauern Trauben von etwa 30 Hektar Rebflächen zu. Das köstliche Essen gehört natürlich auch dazu, die portugiesische Küche hat viele Spezialitäten, die wir probiert haben. Ob nun
Caldeirada (Fischeintopf), Caldo Verde (Kartoffelsuppe mit Grünkohl), Bacalhau (Stockfisch), Sardinhas assadas (gegrillte Sardinen), Pastel de Nata (Creme-Pastetchen), Pudim de laranja (Orangenpudding) oder Bolos de São Gonçalo (Gebäck) – wir waren begeistert von der Vielfalt sowie den speziellen Aromen. Und zum Abschluss gibt’s natürlich einen zehn Jahre alten Port – Danke Porto.





Besuchte Bodegas:
http://www.covela.pt
https://www.monverde.pt
http://www.quintadalixa.pt
http://casadevilanova.com
http://www.calcadawines.com
https://www.soalheiro.com
http://www.reguengodemelgaco.pt
http://www.viniverde.pt
http://www.vinhoverde.pt

Mittwoch, 21. Juni 2017

DIE SUMMER LOUNGE ORANGE IM REGENT BERLIN

„Mon ami, ein Apfel ist etwas Göttliches –
bis du einen Pfirsich gekostet hast.“
(George du Maurier, 1834-1896, Schriftsteller)

So schmeckt der Sommer: das 5 Sterne Superior Hotel Regent Berlin am Gendarmenmarkt eröffnet die Frühlingssaison mit der „Summer Lounge Orange“. Eintreten, entspannen und genießen: Die stilvoll und ruhig gelegene Terrasse im Innenhof des Hotels steht kulinarisch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Themas „Pfirsich“.
Süß und saftig, dabei gesund und kalorienarm: Pfirsiche schmecken nicht nur hervorragend, sie stärken auch das Immunsystem und sorgen für gute Laune. Ihr fruchtiges Aroma ist die ideale Grundlage für klassische Erfrischungen. Regent Barchef Daniel Kimm hat sich davon inspirieren lassen und serviert „beschwipste“ und alkoholfreie Cocktailkreationen rund um das Thema Pfirsich. Klassisch ist der „Bellini“ mit Pfirsichpüree und Champagner, oder der „Peach Sour“, ein erfrischender Cocktail mit Orangen- und Zitronensaft, Pfirsichlikör und etwas Eiweiß. Mit dem „Lazy Day“ kann man sich alkoholfrei entspannen: Pfirsich, Himbeeren, Minze, Limette und Soda sorgen für eine kühle Erfrischung an heißen Tagen.
Klassisch, fruchtig oder anregend – so sind die hausgemachten Eistees, die auf der Summer Lounge Orange angeboten werden. Passend zum Thema Pfirsich gibt es den „Cool Morning Dew“ mit chinesischem Sencha-Morning Dew, Zitrone und Pfirsichsirup. Wohltuend und fruchtig ist der „Frozen Red Berries“ mit Früchtetee, Zitrone und Erdbeersirup.
Regionalität spielt eine große Rolle für das Hotel und spiegelt sich deshalb auch in der Barkarte wieder. So ist das Angebot an lokalen Spirituosen und Softdrinks breit gefächert, die die Vielfalt und Qualität Berlins charakterisieren, u.a. mit Adler Gin, Belsazar Vermouth, Berliner Brandstifter Gin, Rollberger Bier oder den Klassikern des Bitterlimonadenherstellers Thomas Henry.
Die von Palmen gesäumte Summer Lounge Orange bietet den richtigen Rahmen für erfrischende Champagnercocktails und ein verlockendes Angebot an leichten Gerichten und einem wechselnden Terrassenmenü. Hier kann man dem Trubel der Großstadt entfliehen und nach einem anstrengenden Tag die Seele baumeln lassen. Bei einem lauen Lüftchen am Abend verwandelt sich die Terrasse mit der Veuve Clicquot Bar in eine perfekte After-Work-Location (Wolldecken inklusive).
Die Regent Summer Lounge ist täglich bei gutem Wetter von 10.00 – 22.00 Uhr geöffnet. Um Reservierung wird gebeten. Besuchen Sie bitte unsere Website: www.regenthotels.com oder rufen Sie uns an: +49 (0)30 2033 6363.

Das Regent Berlin liegt am Gendarmenmarkt mit wunderschönem Blick auf den Französischen Dom und das Konzerthaus. Der Boulevard Unter den Linden, das Brandenburger Tor und die Friedrichstraße mit ihren exklusiven Boutiquen sind nur wenige Schritte entfernt. Der sehr persönliche Service und die luxuriöse Ausstattung der 195 Zimmer und Suiten machen das 5 Sterne Superior Hotel zur gefragten Adresse bei Stars, Privat- und Geschäftsreisenden. Mit Tagungs- und Meetingräumen sowie dem sterneprämierten Gourmetrestaurant Fischers Fritz bietet das Regent Berlin für jeden Anlass das passende Ambiente.
Weitere Informationen unter
http://www.regenthotels.com/berlin

Montag, 5. Juni 2017

Gourmetküche hoch oben

Golvet - Genießen mit Aussicht

Von Dienstag bis Samstag, ab 18,30 Uhr wird auf gut 500 Quadratmetern auf der Dachebene im 8.Stock „unangestrengte Spitzenküche“, wie Unternehmer Thorsten Schermall sagt, serviert. Zusammen mit dem Sternekoch Björn Swanson, der u.a. im Fischers Fritz und im Facil tätig war und im Relais & Châteaux Gutshaus Stolpe mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, ist das Restaurant Golvet nun seit Anfang Mai eröffnet.
Der ehemalige Clubstandort „40 seconds“ wird in 40 Sekunden mit dem Aufzug erreicht und ein grandioser Panoramablick von City West über Potsdamer Platz bis nach Tempelhof überrascht durch die hohe Rundumverglasung. Stilvolles Ambiente, fast schon puristisch aufs Wesentliche reduziert, Eichenholztische ohne Tischdecken, gedimmte angenehme Beleuchtung und der Blick in die offene Küche stimmen wohlig.
Sommelier Benjamin Becker, bekannt von den Restaurants Martha´s, Reinstoff und einsunternull, begrüßt uns mit einem Gläschen Chardonnay Sekt aus Franken. Dazu der Küchengruß mit saftig zartem Pulpo. Die Speisenkarte offeriert 3,4,5 und 6 Gänge Menüs (von 68 bis 104 Euro), aber auch die Auswahl von einzelnen Gerichten. Eine Weinbegleitung gibt es ab 8 Euro pro Glas. Küchenchef Swanson möchte konsequent produktbezogen, klar und ohne Chichi kochen, kontrastreich, aber nicht übertrieben. Der Nussbutter-gebeizte Wildlachs mit krosser Haut, das wie eine Art Popcorn schmeckte, dazu die gut abgestimmte Miso-Mayonnaise, eingelegtem Rhabarber war ein feiner (Aromen)Einstieg. Der Zwischengang mit Norweger Jakobsmuschel, die saftig gegart und mit geflämmtem Spargelsalat, Zitronen-Vinaigrette, getrocknetem Joghurt und Biryani-Curry serviert wurde, kickte die Gourmet-Papillen wahrlich an. Dagegen war das kalte Süppchen von Büffelmozzarella mit Mascarpone, rohem Pfirsich und Holzkohleöl, mit einem Sandwich vom geschmorten Kaninchen, gut gemeint, aber zu üppig. Beim Rücken vom Havelländer Reh mit süß-saurem Zungensalat, Schwarzkümmeljus, Blumenkohlcreme und einem gefüllten Teigtäschchen war das Entzücken ob der Zartheit des Fleisches und der gelungenen Komposition groß. Diese wenigen Beispiele zeigen, dass die Handschrift von Björn Swanson eine klare Linie aufzeigt und doch „ohne abstraktes Abheben“ für überraschende Genussfreuden sorgt. Apropos Freude, Herr Becker schiebt einen Old-Style Käsewagen um die Ecke und bietet frische sowie gereifte Rohmilchkäse an. Dazu ein von ihm empfohlener Sherrywein, hausgebackenes Brot und Aprikosenchutney.
Alles in allem, war es ein gelungener Abend mit feiner Küche und vorbildlichem Service. Zum „Füße vertreten“ geht’s noch auf die Terrasse und dann an die 13 Meter lange Bar, die ordentlich was zu bieten hat.

Potsdamer Str. 58
10785 Berlin
http://www.golvet.de

Amour Food

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