Donnerstag, 4. Mai 2006

Belle et Fou - Das Spiel mit der Lust

In Berlin findet heute die Weltpremiere der Show "Belle et Fou" im dazu neugestalteten Theater in der Spielbank am Potsdamer Platz statt. Die Vorpremiere mit Tanz, Musik, Theater, Gaumen- und Sinnesfreuden konnte ich bereits genießen. Das Theater mit seinem intimen Charakter ist einzigartig zum Wohlfühlen: Die Plätze sind luxuriös mit eingebauten Duftambiente-Zerstäubern und integrierten Champagnerkühlern ausgestattet, alles eingetaucht in edle Aubergine-, Violett- und Rottöne und getoppt mit goldenen Akzenten. Die Show ist ein prickelndes Rendez-vous für Auge, Gaumen, Herz und Ohr. Das kulinarische Vorspiel besteht aus einer Kreation erlesener Delikatessen, das vor der Show serviert wird. Während der Show haben Sie die Gelegenheit, sich löffelweise Kaviar zu bestellen, der gerne auf dem Handrücken zum Ablecken platziert wird. Die gut eineinhalbstündige Show ist abwechslungsreich und lässt nichts aus dem Reich der Sinne aus. Schöne Körper, nackte Haut, inspirierender Tanz, eine Paar-Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch die Show zieht, Artisten, Schauspieler, eine flotte Filmdoku über Berlin, knisternde Geschichten rund um die Liebe werden in sechs Kapiteln erzählt und choreografiert.
Der Theaterabend war rundum gelungen und kann auf den drei Etagen der Spielbank Berlin noch länger gestreckt werden. Wow - so ein Abend zum Knistern tut gut. Solo oder als Paar.
Anmerkung: Der Gang zur Toilette ist mit einer netten "Unterhaltungsdame" gekrönt. Sie hat Bücher, auch "SMS for Lovers" bereit, falls, wie sie meint, "einem langweilig sein sollte" auf der Toilette.

Mittwoch, 3. Mai 2006

Dalai Lama und Kochen

Sicherlich haben Sie auch das Rundmail vom "Guten Karma" erhalten, das der Dalai Lama zu Beginn des Jahres 2006 zum neuen Jahrtausend gesprochen hat. Darin steht u. a. unter der Empfehlung Nr. 19: "Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen". Und das ist genau die Empfehlung, die ich auch immer gerne gebe. Doch Buddhisten sind Vegetarier und ich weiß, dass der Dalai Lama gerne Buttertee trinkt. Ein grüner Tee mit einem Stich Butter darin.
Also laden Sie liebe Menschen ein und kochen Sie. Gehen Sie auf den Markt und kaufen möglichst viele saisonale Gemüse. Diese werden klein geschnitten und im Wok in Erdnussöl geschwenkt. Mit Kokosnussmilch aufgießen und mit etwas Chili würzen. Dazu gibt es Duftreis aus Thailand und Jasmintee.
In dem Rundmail gefallen mir auch noch andere Empfehlungen:
Nummer 4: Bedenke, nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.
Nummer 9: Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen.
Nummer 16: Begib dich einmal im Jahr an einen Ort, an dem du noch nie gewesen bist.
Nummer 17: Bedenke, dass die beste Beziehung die ist, in der jeder Partner den anderen mehr liebt als braucht.
Fazit: Ich schreibe über die schönsten Dinge der Welt: Essen, Trinken, Liebe und Reisen.

Dienstag, 2. Mai 2006

Speisen mit Graf Dracula

Das ist ein Ausflug der besonderen Art, noch dazu, wenn Graf Ottomar Rodolphe Prinz Kretzulesco persönlich anwesend ist. Und das war er! Ein feiner, älterer, dinstinguierter Herr, der zwar adoptiert, aber von seinem Benimm sicherlich adelig zuzuordnen zu wäre.
Das Schloss Dracula in Schenkendorf ist allem Anschein nach restaurierungsbedürftig, aber von seiner Präsenz mit über 16 Hektar Anwesen sehr herrschaftlich einladend. Das Restaurant im Nebengebäude ist natürlich mit Fledermäusen, Spinnweben, Knoblauchsträngen, Lüstern, Kandelabern und Kreuzen gut garniert - und angenehm gruselig. Die Speisenkarte ist ein wahres Fest für Knoblauchfans und sehr empfehlenswert. Eingelegter Knoblauch als Vorspeise, Knoblauchsteak mit Bratkartoffeln und als Nachschlag hausgemachter Kuchen mit blutroten Kirschen. Zum Abschluss ein Reaganzröhrchen mit Blutschnaps tut auch gut.
Graf Dracula übernimmt die Führung im Schloss höchstpersönlich (wenn er nicht gerade in Transylvanien oder auf einer Pressetour unterwegs ist) und es ist eine wahre Freude, ihm zu zuhören. Ja - es ist sogar Leidenschaft - er lebt den Grafen in sich. Jährlich gibt es sogar Blutspendeaktionen in Zusammenarbeit dem Roten Kreuz und haufenweise Festivitäten. Nähere Infos unter www.brandenburg-info.com/sw/f_dracula.htm.

Sonntag, 30. April 2006

Ufa veri! Kihine? Guten Tag! Wie geht es?

Bei unserem durchwachsenen Wetter ist es am besten, sich in paradiesische Gefilde zu "beamen". Auch wenn es nur prospektmäßig oder online möglich ist. Die Malediven wären perfekt dazu. Speziell das Hilton Maldives Resort & Spa.
Dort gibt es nichts, was es nicht gibt. Ich war zu Gast in dem neuen "Spa Retreat", das vollständig über dem Wasser gebaut, mit 9 Massagepavillons und 21 Spa-Wasservillen Entspannung und Erholung pur bietet. Das Ganze ist vervollständigt mit einem außergewöhnlichen Spa-Restaurant "Mandhoo".
Sie können von Ihrer Villa aus direkt ins Meer zum Schnorcheln gleiten und sich im Anschluss Ihrer persönlichen Thalgo-Therapie widmen. Im Mandhoo-Restaurant findet dann die kulinarische Verwöhnung statt:
4-Elemente-Dinner:
Luft: Sushi mit Gemüse und Wasabi-Parfait,
Wellness Shake: Fruchtcocktail mit Schokolade;
Wasser: Risotto mit Pesto und Thunfisch, überkrustet mit Pistazien,
Wellness Shake: Banana & Joghurt Affair;
Feuer: Gegrillte Pfeffer-Lammchops mit Auberginen,
Wellness Shake: Exotic Fruit Fantasy;
Erde: Gebrannte Vanille-Sojamilch mit Trockenfrüchten,
Wellness: Tee Ihrer Wahl.
Fazit: Das ist Küchen-Kosmetik für Körper, Geist und Seele.

Samstag, 29. April 2006

Was hat denn der Kühlschrank zu bieten?

Ich bekomme heute abend Besuch. Gäste, die absolut problemlos sind, weil sie alles essen und trinken - und auch Neues probieren. Das liebe ich!
Doch - mein Problem ist, dass ich überhaupt keine Lust zum Einkaufen habe. Also sondiere ich das Terrain meines Kühlschranks: Parmesan, Tomaten, Brokkoli, geräucherter Schinken, Sahne, grüner Spargel, Butter, Goudakäse, Streichkäse, Eier, Senf, Currypaste, Prosecco und Weißwein. Im Trockenschrank: Tomatensauce, Reis, einige Sorten Nudeln und Tortellini. Am Fensterbrett stehen Basilikum und Oregano, eine frische Ananas und Mangos.
O. k. dann ordnen wir mal die Lebensmittel zueinander:
Vorspeise: Tomatensalat mit Oregano und Parmesanspänen,
Zwischengericht: Risotto mit grünem Spargel und Schinkenwürfelchen,
Hauptspeise: Brokkoli und Tortellini in leichter Sahnesauce,
Nachspeise: Hauchdünn geschnittene Ananasscheiben, breitflächig auf Teller gelegt und mit Mangopürree überzogen.
Fazit: Eigentlich brauche ich gar nicht Einkaufen gehen. Ach ja, mein Besuch soll auf dem Weg zu mir noch Schokoladeneis mitbringen - und das beträufeln wir mit PX, meinem Lieblingssherry Pedro Xieminez und dazu gibt es Espresso. Alles wird gut!

Freitag, 28. April 2006

Lieblingsrezepte mit Fisch

Fisch ist das kulinarische Zauberwort schlechthin, wenn es um sehr gute, abwechslungsreiche, kalorienarme und gesunde Ernährung geht.
Und gerade, wenn der "lange" Winter vorbei ist, der zaghafte Frühling sich einfach nicht richtig durchsetzt und der Sommer in den Startlöchern steht, muss unser Körper für diese "physische Achterbahn" gut versorgt sein. Hochwertige Proteine, leicht verdauliche Fette und vor allem Eiweiß ist wichtiger denn je. Und vor allen Dingen: Fisch schmeckt!
Ich habe meine Favoriten aus der Fischküche in einem Kochbuch veröffentlicht: "Lieblingsrezepte mit Fisch", erschienen im Hölker Verlag.
Es ist eine - Vorsicht: Selbstlob! - besonders gelungene Mischung aus traditionellen Rezepten, aber auch gespickt mit innovativen Ideen und internationalen Klassikern. Ob Sushi, Fischcurry, Paella, Fischfondue, Goldbrasse in der Salzkruste, gebeizter Lachs oder Senf-Matjes-Salat. Eine Fundgrube für Fischliebhaber oder Einsteiger.
Fazit: An dem blauen Buch hängt eine kleine Zitronenpresse, die das Kochbuch auch zu einem netten Geschenk bzw. Mitbringsel toppt.

Donnerstag, 27. April 2006

Das erste vollverglaste Unterwasserrestaurant der Welt

Carsten Schieck, General Manager des Hilton Maldives Resort & Spa ist ein Macher, aber auch ein großartiger Träumer, der seine Träume zielgerecht in die Realität umsetzt. So wie das Restaurant "Ithaa" (auf maledivisch übersetzt:Perle).
Im April 2005 wurde dieses erste vollverglaste Unterwasserrestaurant der Welt eröffnet. Es befindet sich fünf Meter unter der Meeresoberfläche des Indischen Ozeans, mitten in einem lebhaften Korallenriff und von durchsichtigen Acrylwänden umgeben. Das "Ithaa" bietet somit einen 180 Grad-Unterwasser-Panoramablick.
Während die Gäste auf höchstem Niveau (unterm Meer) kulinarisch verwöhnt werden, schwimmen rundherum Rochen, Haie und andere exotische Fische.
Ich hatte das Vergnügen, im Hilton-Paradies auf den Malediven verweilen zu können. Es war eine Aneinanderkettung von Staunen, denn die Kombination von unberührter Natur und Luxus pur, war beeindruckend.
Fazit: Die Malediven sind zwar als "Honeymoon-Oase" bekannt, aber man sollte sich das auch irgendwann mal für sich selbst gönnen. Und Sie werden staunen, wie Sie staunen werden. Fotos und Gusto können Sie sich im Internet holen: www.hiltonmaldivesresort.com

Mittwoch, 26. April 2006

Essen Sie smart...

Diese Überschrift las ich die Tage in einer Zeitschrift und dachte so bei mir: "Wie geht das?"
Ich habe den Artikel nicht gelesen, aber ich sinniere noch immer darüber, was "smart essen" bedeuten könnte. O.k. sicherlich kein Schweinshaxen essen, kein feuriges Chili, keinen frittierten Walspeck, kein Pfund Pralinen - ich denke das wäre das Gegenteil von smart.
Smart sein ist für mich nett. Jeder kann smart sein oder sich auch so geben. Also sprechen wir von "nettem Essen". Eventuell sogar davon, dass wenn wir nette Nahrung zu uns nehmen, wir uns auch "nett" fühlen. Und vielleicht auch noch nett sind?
Wie und wovon fühlen wir uns wohl?
Auf alle Fälle dann, wenn wir "leicht, lockere" Lebensmittel essen, die uns erfrischen und beleben - und wenig Kalorien haben.
Fazit: Ich lade heute zu smartem Essen ein. Dazu bereite ich einen gemischten Salat mit Olivenöl und Aceto balsamico zu (sehr smart). Im Anschluß gibt es pochierte Seezungenröllchen mit einer extra Sauce aus Naturjogurt und viel gemischten, gehackten Kräutern (äußerst smart)
Als Beilage serviere ich saisonfrische Gemüse vom Backblech, leicht gedämpft mit Himalaya Salz (Top smart)
Als Dessert gibt es eine zuckersüße, exotische Früchteauswahl mit Mango, Lychees, Kaki, Ananas und Fingerbananen (clever smart).
Nach diesem köstlich smartem Essen, bin ich mir sicher, dass wir nicht vollgestopft, müde und fertig auf dem Sofa hängen, sondern Top smart noch zum Tanzen gehen...

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